Zivilisationskrankheit Östrogendominanz

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Einleitung

„Der Einsatz von Hormonen im Tierfutter ist generell in der Europäischen Union (EU) nicht zulässig. In der Vergangenheit wurden Stoffe mit hormonaler Wirkung zu Mastzwecken (sog. „Fütterungshormone“) eingesetzt, weil sie die Futterverwertung der Tiere verbessern. Der Begriff der Futterverwertung beschreibt, wie viel Kilogramm Futter ein Tier aufnehmen muss, um ein Kilogramm Körpermasse zuzunehmen. Wegen möglicher gesundheitlicher Risiken für den Menschen und aufgrund des veränderten Ethik- und Umweltbewusstseins ist der Einsatz solcher „Fütterungshormone“ in der Tiermast im Jahr 1988 EU-weit verboten worden.“

„Hormone dürfen in der Nutztierhaltung für tierzüchterische und therapeutische Anwendungen eingesetzt werden. Für den Einsatz in der Nutztierhaltung zugelassene Hormone sind in Tabelle 1 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 37/2010 aufgeführt.

Diese Hormone dürfen nur nach bestimmten Vorschriften verwendet werden. Nach der Behandlung müssen die im Zulassungsverfahren festgelegten Wartezeiten eingehalten werden, bis das Tier geschlachtet oder seine Produkte wieder in den Handel gelangen dürfen. Zu den möglichen Anwendungsbereichen von Hormonen bei Nutztieren gehören unter anderem die Zyklussynchronisation, die Behandlung von Fruchtbarkeitsstörungen oder der Abbruch einer unerwünschten Trächtigkeit.“

„In der Europäischen Union gilt generell ein Verbot der Verwendung von Hormonen zur Förderung der tierischen Leistungen bzw. des Wachstums in der Tiermast. Allerdings gilt ein solches Verbot nicht in allen Drittländern. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat auf Anfrage der Europäischen Kommission im Jahr 2007 einen Bericht über Untersuchungen zur Auswirkung von in Drittländern legal verwendeten Hormonen in der Produktion tierischer Lebensmittel aus Drittländern veröffentlicht. Im Fokus standen u.a. Hormone, die zur Förderung des Wachstums bei Tieren in Drittländern eingesetzt wurden. Die EFSA kommt in diesem Bericht zu dem Ergebnis, dass für eine abschließende Bewertung gesundheitlicher Risiken, die aus dem Verzehr von Fleisch resultieren könnten, nicht genügend toxikologische Daten bekannt sind.“ (Quelle: http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_hormonen_in_fleisch_und_milch-190401.html)

« In neuerer Zeit mehren sich Hinweise auf den Zusammenhang zwischen der Zunahme von Reproduktions- und Entwicklungsstörungen bei Tieren und Menschen und der Belastung der Umwelt mit hormonaktiven Chemikalien. (…) Epidemiologische Studien belegen, dass auch beim Menschen vermehrt Reproduktionsstörungen, u.a. die kontinuierliche Abnahme der Spermiendichte bei Männern, auftreten. Diese Tatsachen erhöhen den Verdacht, dass Umweltschadstoffe mit hormonähnlichen Wirkungen für solche Effekte verantwortlich sind. Auch bei Frauen konnten Reproduktionsstörungen festgestellt werden, die in einigen Fällen mit der Belastung durch bestimmte Umweltchemikalien korreliert werden können. Im Gegensatz dazu fehlen beim Mann korrelative Studien über Umweltbelastung und Abnahme der Spermienzahl. Allerdings ist das Wissen um hormonähnliche Wirkungen von Chemikalien nicht neu, denn bereits in den sechziger Jahren konnte die östrogene Wirkung von technischem DDT nachgewiesen werden.“

(Quelle: Charakterisierung von technischen Toxaphen und rückstandsanalytische Erfassung von relevanten Toxaphenkomponenten in Fischprodukten, Kimmel Lenka, München, Techn. Univ. Diss.; 1998)

„Hormonaktive Stoffe werden in der Umwelt in zunehmendem Masse nachgewiesen. Sie stören den Hormonhaushalt von Organismen, indem sie natürlich vorkommende Hormone nachahmen oder deren Wirkung blockieren. So können sie die Entwicklung, Fortpflanzung und Gesundheit von Mensch und Tier beeinträchtigen.

Welche Substanzen wirken hormonaktiv?

(…) Natürliche Hormone, die im Körper von Menschen oder Tieren produziert werden (z.B. Östrogene, Steroidhormone)

Natürliche Hormone, die von Pflanzen produziert werden und auf Mensch und Tier wie Östrogene wirken (Phytoöstrogene)

Synthetische Stoffe, die als Medikamente mit dem Zweck einer Hormonwirkung produziert werden (z.B. Inhaltsstoffe von Antibabypillen)

Synthetische Stoffe aus Alltagsproduktem, Industrie oder Landwirtschaft, deren Hormonwirkung nicht beabsichtigt ist. Dazu gehören z.B. Inhaltsstoffe von Kunststoffen (Bisphenol A auch BPA, Phthalate) und Sonnenschutzitteln (UV-Filter), Flammschutzmittel, Detergienzen, Pestizide (einige Herbizide, Insektizide) und Altlasten wie DDT und PCBs. Vor allem das Vorkommen dieser synthetischen Substanzen in der Umwelt hat in den letzten Jahren stark zugenommen.“ (Quelle: http://www.oekotoxzentrum.ch/media/2235/2012_hormonaktive_stoffe_de.pdf)

Tag täglich sind wir der unfreiwilligen Aufnahme von Östrogen ausgesetzt, sei es durch das Trinkwasser, die Atemluft oder das Essen, das wir zu uns nehmen. Das ist weder gesund, noch ist es unserem Körper irgendwie von Nutzen, im Gegenteil. Die sogenannte Östrogendominanz hat sich zu einer Zivilisationskrankheit entwickelt, deren Auswirkungen wir spüren und die auch nicht vor unseren Kinder Halt macht.

Was sind Östrogene?

Die Östrogene gehören mit den Gestagenen zu den weiblichen Sexualhormonen. Sie werden hauptsächlich im Ovar, in den Zellen der Ovarialfollikel zyklusabhängig produziert. Bei den Männern wird Östrogen in den Hoden, der Nebenniere und in den Fettzellen hergestellt, dabei wird ein Teil des Testosterons zu Östrogen umgebaut.

„Aber der menschliche Körper produziert ja Östrogen selber, das kann dann doch gar nicht sooo schlimm sein.“ Mag jetzt manch einer denken, aber dem ist nicht so.

 

Die Östrogendominanz

Denn durch die vermehrte Aufnahme von Östrogenen hat sich eine Östrogendominanz entwickelt, die bisher nur den Frauen in der Menopause oder mit PMS eigen war. Denn diese Dominanz ist die Hauptursache von Wechseljahrbeschwerden und das prämenstruelle Syndrom (PMS). Dass die Behandlung dieser Beschwerden, verursacht durch Unwissen und –vermögen der Ärzte, noch durch Einnahme von künstlichen oder natürlichen Östrogenpräparaten ein Schuss in den Ofen und eine zusätzliche Belastung für den Hormonhaushalt der Frau ist, ist am Rande erwähnenswert.

Folgeerscheinungen der Östrogendominanz

Durch die künstlich herbeigeführte Östrogendominanz in unseren Körpern treten neue Symptome auf den Plan. Diese reichen von Kopfschmerzen über Wassereinlagerungen und Gewichtszunahme bis hin zur verringerten Libido und Unfruchtbarkeit. Aber auch Osteoporose, Myome (Wucherungen in der Gebärmutter) und Endometriose (chronische, schmerzhafte Erkrankung bei der sich Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutter bildet, die zu Kinderlosigkeit führen kann) dürfen sich zu den Folgeerkrankungen der Östrogendominanz zählen.

Beim Mann kann diese Dominanz zu Potenzstörungen, Männerbrüsten, hohe Emotionalität (nah am Wasser gebaut sein) führen. Da das Testosteron DAS Männerhormon ist und auch nach der Pubertät für den Geschlechtstrieb, die Fruchtbarkeit und geschlechtertypisches Verhalten verantwortlich ist, führt eine Östrogendominanz dazu, dass es seine Rolle im männlichen Körper nicht mehr ausführen kann. Ganz simpel ausgedrückt, die Männer verweiblichen geradezu. Was unter anderem eine Ursache für diesen momentanen Gender-Wahnsinn sein kann. Denn: es gibt weitaus mehr Männer, die glauben, im falschen Körper geboren worden zu sein, als Frauen. Zufall?

Brüste durch Östrogen

Auch Krebs wird durch eine Östrogendominanz begünstigt. Denn Östrogene wirken immer durch Schwellung und Zellteilung. Wenn es beispielsweise um die Entwicklung der Geschlechtsmerkmale geht, ist dies erwünscht. Eine Vergrößerung der Prostata jedoch ist genau so wenig erwünscht wie die bösartige Entgleisung des östrogenen Prinzips, die dann Krebs genannt wird.

Wie kommt es dazu?

Einerseits kann der Körper die Östrogendominanz selber verursachen, das kennen die meisten Frauen. Aber der Mann ist eigentlich nicht selber dazu in der Lage (wieso sollte er auch?) eine Dominanz eines Hormons aufzubauen, das seinem Erhaltungs- und Fortpflanzungstrieb schadet. Beim Mann wird die Dominanz durch äussere Einflüsse verursacht, wie zB durch Pestizide, Xenoöstrogene in Kunststoffen, Fleisch von gemästeten Tieren.

Bei Frauen wird die Dominanz zusätzlich durch die Einnahme von Hormonpräparaten (wie zB die Pille) noch verstärkt. Denn in unseren Breitengraden ist die Östrogendominanz noch nicht so bekannt und die Symptome werden mit noch mehr Östrogen behandelt. Dabei wäre es einfacher, günstiger und gesünder das PMS oder die Wechseljahre mit einem rein natürlichen Präparat zu behandeln, der Yam-Wurzel, welche dem Körper hilft, ohne die schädlichen Nebenwirkungen wie zB einer Pille zu haben (Thrombosengefahr). Doch warum das vor allem Frauen nicht wissen (dürfen) liegt auf der Hand: Denn als Naturprodukt ist auch die mexikanische Yam-Wurzel nicht patentierbar und somit gänzlich uninteressant für die Pharma-Industrie. Dazu kommt, dass das Präparat keine Nebenwirkungen zeigt, wodurch auch keine Medikamente für Folgeerkrankungen verkauft werden können.

Mit unserer „Geiz ist geil“-Einstellung ebnen wir denjenigen den Weg, die uns krank, schwach und abhängig machen wollen… denn billiges Fleisch aus Massentierhaltungen, die erbarmungslos gemästet werden, billiges Gemüse, das ausser Pestiziden praktisch keine Flüssigkeit sieht und der Plastik, der uns fast 24 Stunden am Tag umgibt, alle geben ihre krankmachenden Stoffe 1:1 an uns ab. Dabei könnte es so einfach und viel gesünder sein -und nicht mal so viel teurer- sein Fleisch und das Gemüse beim benachbarten Bauer zu holen, bei dem man die Tiere noch streicheln kann und sie auch mal auf der Weide sieht.

 

Euer Free Human

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