Zirkus ja, Wildtiere nein!

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Die Erlebniswelt Zirkus ein tolles Ereignis für Groß und Klein. Etwas was Spaß bringt. Die Akrobaten, Clowns und der Höhepunkt mit atemberaubenden Kunststücken der Tiere. Doch hinter der Kulisse verfliegt der wundervolle Zauber dieser Welt zumindest aus der Sicht der tierischen Darsteller.

Bedürfnisse der Tiere werden missachtet

Leider ist es ein Ding der Unmöglichkeit den Bedürfnissen der Tiere in einem Zirkusleben gerecht zu werden. Zum einen stehen für dieses Tiere regelmäßige Transporte an, um der Wanderschaft der Zirkusse gerecht zu werden. Zum anderen kann die Käfighaltung nicht dem Bewegungsanspruch eines Tieres gerecht werden. Sie verbringen ihr Leben lang auf engstem Raum. Hingegen würden sie in freier Wildbahn Kilometer lange Strecken in Herden zurück legen. Beispielsweise hat dies gerade für die äußerst sensiblen und sozialen Elefanten drastischen Folgen. Sie erreichen gerade mal die Hälfte ihres natürlichen Lebensalters und leiden während ihrer Lebenszeit zunehmend an Verhaltensstörungen.

Geldprobleme führen zur unzureichender Versorgung

Leider ist Geldmangel in den meisten Zirkussen keine Seltenheit, selbst große Zirkusse haben nicht immer eine finanzielle Rücklage. Dadurch kann die notwendige Versorgung der Tiere nicht gewährleistet werden. Insbesondere die Tierärzte sind ein kostenintensives Unterfangen. Was dazu führt, dass die Tiere nicht ausreichend medizinisch versorgt werden können und an erst harmlosen aber falsch oder gar nicht behandelnden Ursachen verenden.

Vorschriften werden nicht eingehalten

Selbst die Mindestanforderungen der Haltungsvorschriften der Tiere werden oftmals unterschritten. Es finden zwar Kontrollen statt. Doch oftmals kommen die Zirkusse noch einmal mit einem blauen Auge davon. Da sich durch deren Umzug die zuständige Behörde ständig ändert und somit nicht weiter verfolgt werden.

Dressuren durch Gewalt

Man möchte der Vorstellung glauben, dass Tiere mit Aufbringung von viel Geduld und Belohnung die vorgeführten Kunststücke erlernen. Doch mit der Angst der Tiere lässt sich schneller und einfacher arbeiten. So wird mit Stock und Peitsche das gewünschte Verhalten hervorgebracht. Ohne Rücksicht auf das Empfinden des Tieres. Um des Publikums Willen eine einzigartige Schau darzubieten.

Gefährdung auch für den Menschen

Es kommt immer wieder vor, dass die Wildtiere die Gelegenheit unvorsichtiger Zirkusmitarbeiter ausnutzen, um aus den Käfigen auszubrechen. Dann kommt es oftmals zu Verletzungen oder Tötungen andere Tiere oder Menschen, die auf das Tier treffen. Oftmals trägt der Straßenverkehrt dazu bei.

Was ist zu tun?

Immer mehr Städte und Regionen sprechen ein Wildtierverbot für Zirkusse aus und dies sollte unterstützt werden. Viele ursprüngliche Zirkusse waren ohne Tiere und schon damals ein tolles Ereignis für die ganze Familie und genau diese Art von Zirkussen sollte künftig wieder unterstützt und besucht werden. Zirkus ja, Tiere im Zirkus nein.

Mehr Hintergrundinformationen lassen sich unteranderem unter Peta finden.

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