Wintermarkt, Lichterfest oder es war einmal in Deutschland ?

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Am 24. September 2014 beschäftigte sich die Berliner Zeitung mit einem Thema, das sich seit damals eher unauffällig durchs Land „gefressen“ hat:

In der Bergmannstraße ist ein Weihnachtsmarkt geplant, auf dem es nichts Weihnachtliches gibt. Schade, meint Gunnar Schupelius

Die Bergmannstraße ist sicherlich die schönste Straße Kreuzbergs. Zum kommenden Weihnachtsfest soll sie noch schöner werden und einen eigenen Markt bekommen und zwar im erhöht gelegenen Bergmannhof hinter dem Gesundheitszentrum. Er soll den Namen „Kreuzberger Wintermarkt“ tragen.

Wahrscheinlich haben damals einige in Deutschland gedacht, „Nah lass sie mal machen, was kümmert’s uns?“ Sie konnten nicht ahnen, dass es bald ein Thema für ganz Deutschland werden würde.

Damals machte sich der Journalist noch normale Gedanken zu dem Thema:

Ich wurde hellhörig: Wieso Wintermarkt, warum nicht Weihnachtsmarkt? Ines Schilgen, die Sprecherin des neuen Wintermarktes, konterte mit einer Gegenfrage: „Warum muss denn ein Markt in der Winterzeit Weihnachts- oder Adventsmarkt heißen?“ Komische Frage, dachte ich. Dann fügte sie hinzu, „alle Bevölkerungsgruppen“ seien auf dem Kreuzberger Wintermarkt willkommen. Mit dieser Antwort konnte ich wieder nichts anfangen, denn auch auf Weihnachtsmärkten sind ja „alle Bevölkerungsgruppen“ willkommen.

Was wollte sie also sagen? Jetzt endlich sprach sie Klartext: „Dieser Markt spricht auch die Menschen an, die auf Weihnachtsrummel nicht so viel Wert legen.“

Heute würde ein solcher Artikel wohl eher für Reaktionen sorgen, die uns nachdenklich machen sollten. Leider hat sich jedoch die „Gleichmacherei“ so in den Köpfen manifestiert, dass der Aufschrei leider vielfach ausbleibt.

Aus dem Weihnachtsmarkt ist also vielerorts der Wintermarkt geworden und aus dem Martinszug wird zunehmend das „Lichterfest“ oder fällt aus.

Es kursiert etwas im Netz, was auf den ersten Blick lustig erscheint:

Weihnachtsmarkt=Winterfest

Martinszug=Lichterfest

Ostern=Eierfest ?

Leider ist es nicht wirklich komisch! Diese Ironie ist eher erschreckend nah an der Realität.

RP Online am 30 Oktober 2015 unter dem Titel; „Auch Muslime schätzen Martinsfest“

Düsseldorf. In einigen Grundschulen und Kitas in Düsseldorf wird anstelle von St. Martin ein Lichter- oder Laternenfest gefeiert – man legt Wert auf eine gewisse wertanschauliche Neutralität. Das sorgt aber selbst bei Muslimen für Skepsis. Es ist nicht das erste Mal, dass dies für Diskussionen sorgt.

Deutschland verändert sich im Zuge von Emigration, der Asylpolitik und „Gleichmacherei“ massiv und das eben auch kulturell, eben nicht nur im Bereich der inneren Sicherheit. Was aber für mich zusammen gehört! Leider wird in den Medien vielfach genau das Thema ausgelassen oder zumindest vernachlässigt.

Wiederum stelle ich mir hier wieder die Frage, welche Folgen dies für ein Volk mit einer über Jahrhunderte hoch angesehenen Kultur hat.

Dazu die Süddeutsche Zeitung ebenfalls schon 2015:

Flüchtlinge Was die Zuwanderung mit Deutschland macht

Die Flüchtlinge werden die Bundesrepublik grundlegend verändern. Das Land steht vor einer neuen Zeitenwende.

Zu dem ganzen muss man sich nur eine Frage stellen:

„Gibt es irgendein anderes Land in der Welt, das seine hochstehende Kultur freiwillig zerlegt?“ Wohl eher nicht.

Letztlich geht es eben nicht nur um Begriffe wie eben Weihnachtsmarkt oder Martinszug. Es geht, das kann man nicht oft genug wiederholen, um eine grundlegende Veränderung und die Zerstörung der Wurzeln eines Volkes auf vielfältige Art.

Ein Ausschnitt aus Focus Online vom 7.12.2015 beschreibt die Angst die schon damals schwelte, unter dem Titel:

Düstere Flüchtlings-Prognose

Historiker sagt voraus: “Das Deutschland, wie wir es kennen, wird verschwinden”

Das Deutschland, an das wir uns gewöhnt hätten, werde verschwinden, sagt er. „All das, was uns lieb und teuer war, womit wir unserem Leben bislang einen Halt gegeben haben.“ Das liege daran, dass Menschen, die aus einem anderen Kulturkreis kämen auch andere Vorstellungen davon hätten, wie wir leben sollen. Deutschland müsse nun einen gemeinsamen Nenner finden, auf den sich das Leben der Vielen bringen lasse.

Ich finde aber eher, dass Deutschland zu sich selber finden sollte!

In Deutschland und Österreich verschwinden die Kreuze aus den Klassenzimmern, aus Rücksicht auf andere Kulturen. (Wer nimmt Rücksicht auf unsere?) Ich bin selber nicht religiös, aber mit dem Verschwinden von Kreuzen aus Klassenzimmern, entzieht man diesem Land einen weiteren Teil der Bausteine seiner kulturellen Grundlagen.

Hinzu kommt leider, dass sich dieser kulturelle Niedergang in alle Bereiche ausbreitet und dass nicht nur durch die schrittweise Zerstörung eines ehemals angesehenen Bildungssystems, das auf den Grundlagen einer hohen kulturellen Geschichte aufbaute, sondern auch durch ein kontinuierliches Einfließen von fremden kulturellen Grundlagen und einer Sprache, die zwar keine weltpolitische Wichtigkeit hat, aber bei der kulturellen Veränderung Deutschlands ein wichtiges Mittel ist. Nämlich der türkischen Sprache.

Es bleibt zum Abschluss eine Frage:

Wann tönt der Muezzin statt der Glocken vom Kirchturm und wann muss der Nikolaus seine Mütze endgültig an den Nagel hängen?

Das ist zunächst wieder erst einmal eine Meinung, meine Meinung

Gruß Arminius

1 Kommentar

  1. Wer immer ein Fest veranstaltet, der soll und kann es so machen, wie er es gerne möchte.

    So wird man auf dem “Christopher Street Day” eher keine religiösen Aussagen suchen. Die “christlichen Lack- und Lederfreunde ” marschieren dort nicht explizit mit. Kein Wunder, sagen die religiösen Schriften mehr als deutlich aus, was sie von der einen oder anderen sexuellen Praxis halten. Auch der Islam ist hier sehr deutlich, auch wenn man die liebevolle Beziehung des Religionsstifters zu seinen Kamelstuten immer wieder für Diskussionen her nimmt. Oder den einen oder anderen Hadith, der erklärt, wie zu verfahren ist, wenn ein Mann bei einem Schaf einen Samenerguss bekommt.

    Was mir mehr sorgen macht, ist die Tatsache, dass es die Bevölkerung auffällig gelassen hinnimmt, wenn bei Märkten jeder Art heute Schwerbewaffnete mit MP im Anschlag die Festivitäten sichern müssen. Wenn wenigstens dazu eine “Besinnlichkeit” einsetzen würde – aber leider.

    Diejenigen, die Schaum vor dem Mund hatten, als deutsche Politiker/innen die Einhaltung bestehender Grenzsicherugsgesetze forderten, sind nun glücklich, dass sie von Schwerbewaffneten am “Wintermarkt” geschützt werden.

    https://www.youtube.com/watch?v=LnoboqKQyug

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