Wie unsere Gesellschaft die Beschaffungskriminalität eliminieren kann

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Ich stelle hier nachfolgend anhand eines tagesaktuellen Ereignis eine These auf. Vorab aber was passiert ist:

Ich war im Lidl einkaufen und stand gerade erst an der Kasse, da rannte jemand aus dem Laden, diverse Angestellte riefen ihm laut nach und offenbar rannte dann auch der Chef der Filiale sofort hinterher (sowie zahlreiche andere Männer, sicherlich auch Kunden unter ihnen). Unmittelbar vor dem Laden konnten sie ihn schnappen und mussten ihn zu dritt und mit einigem Kraftaufwand dann ins Büro bringen und dort festhalten bis die Polizei etwas später eintraf. Wie ich mit eigenen Augen sehen konnte, schien mir der Dieb ein Junkie gewesen zu sein, optional obdachlos. In jedem Fall schon sehr “verbraucht” (also körperlich) und offenbar auch geistig in einem etwas anderen Film. Ich weiß nicht um welches Diebesgut es ging, aber wir können uns alle einig sein, dass es eine Kleinigkeit gewesen sein muss. Irgendwas zu Essen oder zu Trinken, was er gut einstecken bzw. in den Händen gut greifen und dann wegrennen konnte.

Nun meine These: Bedingungsloses Grundeinkommen eliminiert Kleinkriminalität und kann, wenn wir die Drogenpolitik entsprechend anpassen, sogar noch einen Großteil der Beschaffungskriminalität beseitigen!

Begründung: Niemand, dessen Lebensgrundlage (Essen & Wohnen) finanziell abgesichert ist, hätte einen triftigen Grund für 2,50 € einen Supermarkt zu bestehlen.

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