Wer bin ich? (Fragen denen man sich stellen sollte)

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Wer bin ich? Was bin ich? Warum bin ich?

Weise ist, so hörte ich mal, ist, wer die “W-Fragen” stellt (Wer, wie, warum, wozu….). Heute gibt es immer noch W-Frager. Leider oft nur in die Richtung “Was ist wo los”, “Woher bekomme ich das nächste Konsumterror-Teil”? Wer sich fragt woher er kommt, wo er gerade steht, was der Sinn von etwas ist und wohin etwas führt, lässt die ANDEREN weit zurück, muss aber damit rechnen, auch in eine gewisse Melancholie zu verfallen. Wer dann die Systeme erkennt, in dem er lebt und sieht die eigene Machtlosigkeit, könnte dazu neigen aufzugeben.

Weise ist- wer die “W-Fragen” stellt…

Aber- und es gibt immer ein aber, wer die Geschichte dazu nimmt und erkennt, dass zu allen Zeiten die “Kleinen” ausgebeutet und manipuliert worden sind, der erkennt auch, dass die “Großen/Mächtigen” auch eine Ablaufzeit haben (Erkenntnisse, die schon der alte Salomo in der Bibel beschreibt). Das sich alles im Kreis dreht und jeder in der Geschichte mal eine Chance bekommt.

Nicht die Antwort – die richtige Frage ist wichtig

So, denke ich, gilt es weiter zu fragen, zu hinterfragen. Nicht die Antwort ist wichtig, sondern erst die richtigen Fragen.

Also- Habt Mut zum W(ieso),W(eshalb),W(arum) und dem Hinterfragen des Medienmülls, das man uns gerne als Futter vor die Füße wirft.

Für die Freunde der Denkzeilen, ein kleiner Gedankengang in Versen:

Wer bin ich?

bin was ich bin

spiele meine rolle

auf der rechten seite

zeige position

hab profil

passendes outfit

ausgewählte düfte

stehe meinen mann

achte auf haltung

hab meinung

überzeugende mimik

nur um festzustellen

das ich bin wie man erwartet

Arto

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