WARUM MENSCH TIERRECHTE BRAUCHT

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“Speziesismus” ist die moralische Diskriminierung von Lebewesen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Spezies, einer Art. Da Speziesismus vergleichbar mit Rassismus und Sexismus ist, kann man annehmen, dass die Menschheit sich in Richtung weg auch von diesem Denken entwickeln wird, wenn wir uns weiterentwickeln.

Kritiker sprechen von Doppelmoral, weil Fleisch fressenden Tieren nicht der Vorwurf gemacht werden kann, speziesistisch zu sein.

Ähem.

So argumentiert nur ein Mensch, der im Dienst der Wissenschaft das Fühlen und eine gesunde Verbindung zu seiner Natur auf der Strecke gelassen hat. Durch das KopfgesteuertSein ist ein ganz wichtiger Teil von uns in der Versenkung verschwunden: unsere rechte Gehirnhälfte, das Yin, das weibliche Prinzip, die Liebe (zum Sein).

Mit der Herrschaft des männlichen Prinzips, des Analysierenden, des Trennenden, des Egodenkens ist das Fühlen Luxus geworden (ebenso wie vieles andere und in Folge dessen auch der Ausgleich zwischen beiden Polaritäten in Form von Harmonie). Wir sollen funktionieren wie die Soldaten, um in dieser Welt, in diesem System, zu bestehen.

Das männliche ohne das weibliche Prinzip ist fehlerhaft, weil etwas fehlt. In dieser Welt haben es fühlende Lebewesen schwer.

Die Rechnung bekommen wir schon lange von unserer Psyche präsentiert (aber was soll`s, wir kämpfen tapfer weiter), die körperliche Gesundheit spielt mit der Zeit immer weniger mit, ebensowenig wie Mutter Natur, in der wir unsere Wurzeln haben (sollten).

Allein der Ausdruck “Umwelt”zerstörung zeigt, wie kaputt dieses einseitige Denken ist und macht. Wir sind Teil der Natur und untrennbar verbunden mit ihr (sie nicht mit uns), unsere psychische und physische Gesundheit hängt von ihrer Gesundheit ab. Was wir der Natur antun, das tun wir uns selbst an.

Was wir unserem Nächsten (und auf Umwegen den weiter Entfernten) antun, das tun wir uns selbst an.

Würden wir unsere rechte Gehrinhälfte zuschalten, würden wir erkennen: das Leben ist das wichtigste, das beste, das wertvollste, was es gibt, und zwar alles Leben, nicht nur das der Weißen, nicht nur das der Männer, nicht nur das der Menschen.

Was wir den Tieren antun, das tun wir uns selbst an.

Wenn wir endlich lernen würden, harmonisch, im Sinne des Lebens zu denken und zu handeln, wenn wir lernen würden, zu fühlen, zu spüren, uns selbst wieder zu spüren, dann würde es UNS ALLEN gleich viel besser gehen.

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