Über Meditation. Eine Einführung.

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Was ist Meditation? Wer sollte meditieren? Worin bestehen die Vorteile? Dieser Artikel gibt einige Antworten!

 

Meditation ist ebenso wie Yoga (zu dessen holistischer Philosophie es gehört) ein schwerst hipper Trend geworden. Das ist gerne gesehen, denn das Meditieren hält zahllose Vorteile für den Menschen bereit.

Vor vielen Jahren habe ich erste Bücher über Zen Buddhismus und das Meditieren gelesen. Und knapp zwei Dekaden lang nahm ich mir vor, das Meditieren zu praktizieren. Es blieb jedoch ein Plan.

Weil es anstrengend ist. Desillusionierend. Zeitweise auch schlichtweg langweilig.

Interessant, wo es doch das einfachste auf der Welt sein sollte, einfach dazusitzen und nichts zu tun – Denken miteingerechnet. Aber wir unterschätzen unser Gehirn. Denn es will denken. Tagträumen. Wandern. Ständig, ohne Unterlass.

Was also ließ mich endlich mit dem Meditieren beginnen? Eine persönliche Lebenssituation, die innere Unruhe und Traurigkeit überhand nehmen ließ. Ich habe nach einem Weg gesucht, zu Ruhe zu kommen und langfristig Frieden und Zufriedenheit zu finden. Dies ist meines Erachtens nur durch Meditation zu erreichen, da unsere gesamte Realität im Gehirn sowohl ihren Anfang als auch ihr Ende nimmt.

Auf Youtube fand ich ein Video von einem gewissen Leo. In diesem Beitrag adressiert er den inneren Schweinehund, den es bei der Meditations-Praxis zu überwinden gilt. Denn wenn man mit Meditation langfristig etwas erreichen möchte, sollte man jeden Tag meditieren. Ohne Ausnahme und zwar bis ans Lebensende.

Das klingt ermüdend, jedoch wird der Meditierende reich belohnt. Im Folgenden seien nur einige wenige der positiven Auswirkungen von Meditation auf den Menschen genannt:

Emotionale Stabilität. Mehr Kreativität. Weniger Angstempfinden. Innere Ruhe und Zufriedenheit. Besseres Erinnerungsvermögen. Ein höherer Grad an Empathie. Entspannung der Muskeln. Reduktion von Bluthochdruck. Verbesserung bei Kopfschmerzen und Migräne. Verbesserung bei Depressionen.
Die Liste ist endlos.

Dieses Video motivierte mich in einem Maße, dass ich seit seiner Entdeckung vor einem halben Jahr jeden einzelnen Tag meditiert habe.

In medias res: Was ist zu tun? Was genau ist Meditation?

Meditieren ist relativ einfach. Setze dich hin, entweder auf ein Kissen oder auch einen Stuhl und nimm eine bequeme Haltung ein. (Keinesfalls sollte man sich hier verrenken, das lenkt nur ab!). Wähle hierfür einen ruhigen Platz, entweder zu Hause oder auch draußen in der Natur. Entspanne Dich. Entspanne jeden Muskel Deines Körpers, ebenso Deine Gesichtsmuskeln, Deine Augen, Deine Nase.

Schließe Deine Augen. Sei leer. Beobachte Deine Gedanken. Lasse sie vorbeiziehen – ohne über sie zu urteilen. Du kannst Dich auf Deinen Atem konzentrieren (eine Atmung in den Bauchraum ist hier sehr zu empfehlen). Fühle Deinen Körper. Du wirst erstaunt sein, wie intensiv Du plötzlich Deinen Herzschlag wahrnimmst oder z.B. einen verzwickten Muskel.

Es gibt zahlreiche Arten der Mediation, wie Musikmeditation, Mantren, geführte Meditationen – suche Dir heraus, was für Dich am besten funktioniert!

Setze Dir ein klares Ziel. Beginne beispielsweise mit 10 Minuten täglich (keine Ausnahmen!) und steigere Dich stetig. Meditation ist übrigens für JEDEN geeignet, denn jedermann wird von seinen Gedanken geleitet. Gerade diejenigen, die sagen “Ich bin zu unruhig, das ist nichts für mich” sind die idealen Meditations-Kandidaten!

Der Anfang ist schwer, da man einsehen wird, wie unruhig der eigene Geist ist. Doch relativ bald wird es einfacher, runterzufahren und loszulassen. Was man dann erlebt, an diesem Ort der Ruhe, ganz bei sich selbst, ist ob seiner Schönheit schwer zu beschreiben.

 

Soviel fürs Erste! Wie immer freue ich mich über Euer feedback und den Austausch!

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