Bis 2020 sollen 80 % der Haushalte in Österreich mit sogenannten intelligenten Strom-Messgeräten, den Smart-Metern ausgestattet werden. Dasselbe geschieht in Deutschland und auch in ganz Europa.  Die Begründung ist eine genauere Ablesung und somit Kostenersparnis.

Erspart der Smart-Meter Kosten?

Die von der E-Control beauftragten Kosten-Nutzen-Analyse war positiv, kam jedoch unter mehr als fragwürdigen Umständen zustande. Der Geschäftsführer der E-Control und der mit der Durchführung des Auftrags befasste Vertreter standen in einer langjährigen beruflichen Beziehung. Der Auftraggeber tat wiederholt kund, eine Einführung vorantreiben zu wollen. Die E-Control gab dem Auftragnehmer Anweisungen, wie der Text zu bearbeiten und umzuformulieren war und viele andere Dinge. Also eine sehr fragwürdige Analyse!

Nebenbei ließ der „Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreich“ unabhängig von der E-Control auch eine Kosten-Nutzen-Analyse im gleichen Zeitraum erstellen. Diese KN-Analyse von Capegemini kam zu folgendem Ergebnis: Mehrkosten von ca. 2,5 Milliarden Euro gegenüber 127 Millionen Euro Nutzen. Daher in der Studie das wortwörtliche Ergebnis:

Nach reinen Wirtschaftlichkeits-Kriterien macht die flächendeckende Einführung von Smart-Metern keinen Sinn!

Noch dazu machen die Haushalte gerade einmal 25 % des gesamten Stromverbrauchs aus, womit ersichtlich wird, dass Haushalte irrelevant für Kostenersparnisse sind.

Die neuen Smart-Meter haben eine Lebensdauer von max. 10 – 15 Jahren!

Derzeit befinden sich in den meisten Haushalten noch die alten Ferrari-Zähler, die aber noch mind. 30 Jahre und länger halten würden. Dabei kann eigentlich nichts kaputt gehen. Also warum tauschen? Das Argument ist, dass sie nicht genau zählen, stimmt überhaupt nicht! Die neuen Smart-Meter sind fehleranfällig. Bei bereits eingebauten Smart-Metern auf der ganzen Welt gab es inzwischen jede Menge Falschmeldungen, wobei teilweise bis zu 600 % zu viel abgelesen wurde. Die Stromrechnungen sind fast überall höher! Aus Florida wird berichtet, dass die Stromrechnungen teilweise bis 30 % höher sind. Die Stromtarife wechseln stundenweise und sind jederzeit aus der Ferne veränderbar. Das heißt, wenn ich heute glaube Strom zu sparen, weil ich den Nachtstrom verwende, kann sich das morgen schon längst verändert haben.

Durch die Fernwartung werden wir ständig überwacht!

Im 1/2-Stunden-Takt oder noch genauer wird der Stromverbrauch aufgezeigt. Dadurch kann man genau erkennen, wie wir so leben, wann wir Fernsehen, selbst welches Programm wir sehen, wann wir unsere Wäsche waschen und vor allem wann jemand zuhause ist oder nicht. Diese Daten liegen auf einem Webportal für den Verbraucher, was bedeutet, dass nicht nur der Verbraucher Zugang hat sondern es eine Leichtigkeit ist sich dort hineinzuhaken.

Alleine über die Steckdose kann man alle Smart-Meter ablesen. So etwas wie einen Datenschutz gibt es nicht, denn die Daten sind frei verfügbar. Jeder Smart-Meter ist somit eine begehrte Angriffsfläche für Haker.

Außerdem ist schon jetzt bekannt, dass Daten auch an diverse Unternehmen, wie z.B. Versicherungen verkauft werden sollen.

Was durch Fernwartung auch möglich ist, ist eine Fernabschaltung. Es ist somit jederzeit möglich den Strom auszuschalten, was auch wiederum für Haker kein Problem darstellt und wer das Buch „Black out“ von Marc Elsberg gelesen hat, weiß, welche Auswirkungen so etwas haben kann. Dieses Buch ist zwar ein Roman aber derart realistisch geschrieben, dass er bewusst macht, wie sehr wir von Strom abhängig sind.

Die gesundheitlichen Auswirkungen

Da jeder Smart-Meter gleichzeitig auch Verstärker und Repeater ist, strahlen die Signale aus allen Elektrogeräten verstärkt und immer wieder, das 24 Stunden lang ohne Pausen. Hat man Nachbarn in der Nähe, so kann man davon ausgehen, dass man auch diese Frequenzen verstärkt im Haus oder in der Wohnung hat, denn der Smart-Meter verstärkt und wiederholt nicht nur die eigenen Daten und Messungen sondern auch die der Smart-Meter in der Umgebung.

Unser Körper wird somit ununterbrochen mit massivem Elektrosmog belastet. Er hat somit keine Möglichkeit sich zu regenerieren und somit kann es zu einer Elektrosensibilität mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen kommen. Weitere gesundheitliche Schäden sind Krankheiten wie z.B. Krebs. Diese Energie kann eine Schädigung der DNA verursachen, die indirekt zu Krebs durch eine Kombination aus biologischen Wirkungen führt. Neueste Veröffentlichungen haben die Erzeugung von freien Radikalen, eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, die es pontenziellen toxischen Chemikalien ermöglicht, in das Gehirn zu gelangen, eine Induktion von Genen, sowie eine veränderte Stoffwechsel-Aktivität im menschlichen Gehirn, die von intelligenten Messgeräten produziert werden, dokumentiert.

Menschen in der Nähe eines Smart-Meters sind Risiken im wesentlich größeren Umfang einer Hochfrequenz-/Mikrowellen-Exposition als bei einem Mobiltelefon. Besonders stark sind hier Menschen betroffen, die in der Nähe von mehreren zusammen angebrachten Smart-Metern leben, die eine dritte Antenne benutzen, um Hochfrequenz-Signale von 500 bis 5.000 Häusern gebündelt weiterzuleiten.

Welche Möglichkeiten gibt es nun für den Verbraucher

Der 1 Schritt ist die schriftliche Ablehnung des Smart-Meters direkt beim Netzbetreiber. Man bekommt daraufhin ein Schreiben, dass das akzeptiert wird und  ein sogenanntes Optout Gerät installiert wird. Das ist aber genauso ein Smart-Meter, bei dem nur ein paar Funktionen deaktiviert werden. Nachdem diese Funktionen von der Ferne aus deaktiviert werden, bedeutet das, dass man nicht weiß, was wirklich deaktiviert ist!

Somit macht es wenig Sinn, ein Optout-Messgerät einbauen zu lassen. Man kann auch dieses Gerät ablehnen, womit man sich auf massive Drohungen seitens der Netzbetreiber einstellen sollte.

Dabei ist es von Vorteil zu wissen, dass die im §99 im ELWOG angegebenen Geld- und Haftstrafen nur für Netzbetreiber gelten, nicht jedoch für Verbraucher! Außerdem ist es schwer für den Netzbetreiber den Strom wirklich abzuschalten, denn es gibt ein Grundrecht an Strom!

Im ELWOG steht weiter unter §83: Im Rahmen der durch die Verordnung bestimmten Vorgaben für die Installation intelligenter Messgeräte hat der Netzbetreiber den Wunsch eines Endverbrauchers, kein intelligentes Messgerät zu erhalten, zu berücksichtigen.

Somit wäre im Gesetz eigentlich klar festgelegt, dass man ein “intelligentes Messgerät” ablehnen kann. Was ist nun ein “intelligentes Messgerät”? Dazu steht ebenfalls im ELWOG unter den Begriffsbestimmungen §7: 31. Ein „intelligentes Messgerät“ ist eine technische Einrichtung die den tatsächlichen Energieverbrauch und Nutzungszeitraum zeitnah misst, und die über eine fernauslesbare, bidirektionale Datenübertragung verfügt.

Quelle: www.stop-smartmeter.at (Hier gibt es neben noch genaueren Informationen auch Vordrucke von Ablehnungsbriefen, Briefe an Politiker u.v.m.)

Was tun, wenn der Smart-Meter bereits eingebaut wurde?

Bei Wohngemeinschaften oder wenn der Mieter kein Interesse zeigt, kann es sein, dass der Smart-Meter bereits eingebaut wurde. Leider hat der Eigentümer einer Wohnung kein Recht auf Ablehnung, denn das muss der Mieter machen, der den Stromvertrag abgeschlossen hat.

Sollte nun der Smart-Meter bereits eingebaut sein, so besteht momentan noch keine Möglichkeit, dass dieser wieder abgebaut wird. Dann ist es von Vorteil, wenn man mit seinen Ängsten umgehen kann. Einen sehr guten Schutz vor dem Elektrosmog durch Neutralisieren krankmachender Information  bietet das Programm von Memon.

Sowohl die Smart-Meter als auch das neue 5G-Netz gehen uns alle was an, denn wir sind verantwortlich für unser Leben, für unser Umfeld und für unseren Körper. Es dem Schicksal zu überlassen macht uns schwach, manipulierbar und krank.

Alles Liebe

Andrea Viertl

1 Kommentar

  1. Ich bekam nun Post vom Stromnetz Betreiber . Sie wollen einen “modernen Zähler” einbauen und melden sich in einigen Monaten dazu wieder. Na mal sehen wie sie auf meinen Widerspruch dann eingehen. Wenn wer da Erfahrung mit hat, bitte bescheid sagen…

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