Sie sterben in Massen und niemand bekommt es mit – Die Bienen

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(c)https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/24/Biene_88a-crop.jpg

Ein kluger Mann sagte einmal „Wenn diese Tiere sterben, so habe der Mensch höchstens noch 4 Jahre zu leben.“ Na, wer kennt dieses Zitat? Richtig, es ist Albert Einstein, der schon früh die Notwendigkeit dieser kleine Tierchen entdeckt hat. Es geht um die Bienen, dessen Tod so gut wie unentdeckt bleibt. Doch hin und wieder hört man dann doch mal von dem Bienensterben. Ein Grund zur Sorge? Ja, wenn man bedenkt, dass diese doch so wichtig für uns und das Ökosystem sind. Schon längst gehören sie auf die rote Liste der wirbellosen Tiere (Bedrohte Tierarten). Was sind die Ursachen dafür und was können wir tun?

Der Kauf von Honig unterstützt den Bienenerhalt!?

Zunächst widmen wir uns der wohl bekanntesten Bienenart – die Honigbienen. Viele Menschen glauben, dass sie mit dem Kauf des Honigs die Bienen unterstützen würden und sind daher eher fassungslos, wenn Menschen selbst darauf in ihrer Ernährung verzichten.
Doch dem Profit orientierte Mensch geht es nicht um das Wohl der Bienen, denn auch diese können und werden in Massen gehalten. Dies führte dazu, dass auch die Bienen unter zweifelhaften Bedingungen gehalten werden. Die Bienen werden in künstlichen Bauten gehalten, um den Zugriff auf den Honig zu erleichtern, sie haben also keinen natürlichen Lebensraum.

Die Gründung eines neues Bienenvolkes wird verhindert

Außerdem werden den Bienenkönniginen die Flügel gestutzt, um zu verhindern, dass die Königinnen, wie es vorgesehen ist, ausschwärmen können und sich das Bienenvolk mit der Geburt einer neuen Königin aufteilen kann, weil diese Neuordnung Minderung der Honigproduktion bedeutet.

Rauch für mehr Honig

Damit die Nachfrage auch stets gedeckt werden kann, muss die Honigproduktion voran getrieben werden. Dies geschieht indem das Volk mit Rauch besprüht wird. Ursprünglich getan als Methode zum Beruhigen der Bienen. Weiß man heute, dass es dazu dient, den Tierchen einen Waldbrand vorzutäuschen. Sie verfallen in Panik, setzten sich unter Stress und versuchen möglichst viel an Vorräten her zu schaffen, um für die schwere Zeit genug auf Reserve zu haben. Sprich, sie produzieren mehr Honig.

Neue Bienenarten und größere Produktion

Sicherlich fragt man sich, ob es nicht besser wäre eine spezielle Art zu züchten, die mehr produziert, um die Bienen nicht immer in Aufruhr zur versetzten. Moment mal, genau das wurde schon probiert. Heraus kamen die so genannten Killerbienen, welche außer Kontrolle geraten und andere Bienenvölker angreifen, ausbeuteten und töten – ein fabelhaftes Beispiel dafür, warum sich der Mensch vielleicht besser aus der Natur raushalten sollte. Übrigens können dieses aggressiven Bienen tatsächlich gefährlich für uns werden.

Was bekommen die Bienen, wenn wir den Honig haben?

Da wir allerdings diesen wertvollen Honig den Bienen weg nehmen und durch einfaches Zuckerwasser ersetzten, haben Bienen ein geschwächtes Immunsystem und sind anfälliger für Krankheiten. Man sollte meinen, dass wir uns dieser Konsequenz hätten bewusst sein müssen. Ich meine, würden wir uns nur noch von Schokolade und Cola ernähren, könnten wir Möglicherweise auch leicht anfälliger für eine Krankheit sein. Dennoch ist zu erwähnen, dass es einige Imker da draußen gibt, die aus den Fehlern gelernt haben; zwar halten diese die Bienen auch in einem künstlichen Bau in Gefangenschaft, aber gehen schon etwas humaner mir diesen kleinen Lebewesen um.

Unsere Wildbienen

Die zahlreichen Wildbienen darf man hier nicht außer Acht lassen. Den größten Anteil der Bestäubung übernehmen diese. Europaweit gibt es etwa über 400 Arten. Die wenigsten sind uns bekannt. Dennoch ist es einen Tatsache, dass viele Arten in der Vergangenheit aussterben mussten und viele Arten vom Aussterben bedroht sind, da ihrer Bestände eher sinken statt zunehmen. Viele von Ihnen haben Vorlieben, das heißt nicht jede Bienenart ernährt sich von jeder Pflanzenart. Gibt es also eine Pflanzenart nicht mehr ausreichend, wird auch die dazu gehörige Bienenart verschwinden. Außerdem sind beispielsweise chemische Düngermittel wahres Gift für die Bienen. Hinzukommen immer weniger Lebensräume für diese.

Was kann man tun?

Am besten auf den Honig verzichten und einer der zahlreichen Alternativen wählen. Agavendicksaft, Reissirup oder Ahornsirup. Es muss nicht alles schmecken, aber einmal die alternativen Möglichkeiten auszuprobieren und sich für seinen persönlichen Favoriten zu entscheiden, sollte kein Hindernis darstellen. Wer aber nicht von einen auf den anderen Tag umsteigen kann, der sollte zumindest seinen Honigkonsum reduzieren und nur noch Honig von heimischen Imker beziehen und nicht mehr auf den Supermarkthonig aus Massenzucht zurück greifen. Vielleicht auch mal auf Müsliriegel, Müsli und Pflegeprodukte achten – viele sind mit Honig versehen, der mit großer Wahrscheinlichkeit aus der Massenzucht stammt. Wie wichtig ist der Honig in den Produkten oder tut es die Alternative auch? Den eignen Garten könnten dementsprechend Insekten freundlich gestalten, indem man eine größere Blütenvielfalt anpflanzt, auf natürliches Dünger zurück greift, oder mit dem Bau eines Insektenhotels neue Lebensräume schafft.

Gerne stöbert einmal durch die Quellenangaben, um noch eine größere Vielzahl an Informationen zu erhalten. Ihr werdet erstaunt sein.

http://www.deutschland-summt.de/wildbienenarten.html

http://www.peta.de/honig-von-bienen-aus-der-massenzucht#.WHE2MYWcG3A

http://www.egarden.de/wissen/bienensterben-165597.html

http://etnev.de/tierschutz/naturschutz/bienensterben

2 Kommentare

  1. Entschuldigung, doch ist der Verzicht auf Honig der falsche Weg! Bienenhaltung muss gefördert werden!
    Ich bitte Sie, den diesen Artikel zu überarbeiten, indem Sie sich umfassend informieren, damit er den Bienen, der Bienenhaltung, den Imkern und der Zukunft Bienen und somit der Sicherstellung der Bestäubung die Natur gerecht wird!
    OHNE BIENEN GEHT DAS NICHT!!!
    Kauft Honig!!! Und stützt damit die Bienenhaltung!- Am besten vom Imker eures Vertrauens in eurer Umgebung! Der Genuß Umgebungshonig verringert die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Pollenallergien und stützt das Immunsystem! 80% der Bienen in Deutschland werden von Hobbyimkern gehalten. Berufsimker gibt es so wenige, weil man in Jahren mit schlechten Wetterbedingungen nicht überleben kann!- Nicht zu den derzeitigen Honigpreisen!
    Seit Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre gibt es die Varroamilbe bei uns! Ohne Inker sterben die Bienen!
    Dann gleich auf Honig zu verzichten, weil es schwarze Schafe gibt ist der Falsche weg!
    Kauft keinen Honig von von sonst-wo-her für 3,5€. Wer guten Honig aus vernünftiger Bienenhaltung möchte, sollte schon das doppelte und mehr bezahlen.
    Das gilt generell für alle Nahrungsmittel: Wenn ich etwas gutes kaufen möchte z.B. ohne Glyphosat, Neonikotinoide (um mal -aus meiner- Sicht die Derzeit größten Bienenkiller zu nennen), … muss man auch gutes Geld dafür ausgeben!
    Ich bin Hobbyimker, stutze keine Flügel, benütze keine Chemikalien zur Behandlung der Bienen gegen die Varroamilbe, vermehrte die Bienen die am gesündesten sind, …
    So. Ich schaue jetzt nach meinen Bienen! =

  2. Hallo.
    Ein sehr interessanter Artikel.
    Woher nehmen Sie die ganzen Infos.
    Es erscheint mir doch sehr reißerisch.

    Mit freundlichen Grüßen
    Oliver Groß

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