Wenn ich von Selleriesaft spreche, dann meine ich den Stauden- oder Stangensellerie. Staudensellerie ist eine Heilpflanze, die noch sehr wenig erforscht ist. Ihre Heilkraft liegt vor allem im Saft, denn dadurch können wir viel mehr von der heilenden Substanz zu uns nehmen und der Saft gelangt auch leichter in die betroffenen Zonen. Knollensellerie hat bei weitem nicht die Heilkraft wie Staudensellerie und gibt auch nicht viel Saft her.

Selleriesaft besteht aus Natrium-Clustersalze, die die Giftstoffe in unseren Blut und unseren Organen neutralisieren. Sie entwaffnen vor allem toxische Metalle, wie Aluminium, Quecksilber und Kupfer, sowie bekämpfen schädliche Viren und Bakterien, wie u.a. das Epstein-Barr-Virus und Streptokokken. Diese Salze, die sich von herkömmlichen Salzen deutlich unterscheiden, fördern außerdem die Gallenproduktion der Leber und unterstützen so ihre Regeneration.

Weiters finden wir im Selleriesaft Spurenmineralstoffe, Pflanzenhormone, Elektrolyte und Enzyme, die unsere Verdauung sehr unterstützen, die Produktion der Magensäure anregen, die Bauchspeicheldrüse, Hypophyse, Zirbeldrüse, Schilddrüse, Nebennieren und viele Organe mehr, ernähren und aufbauen.

Menschen mit Autoimmunerkrankungen profitieren daher sehr von der segensreichen Wirkung des Selleriesafts. Die Natrium-Clustersalze und diese Pflanzenhormone wirken zusammen. Die Salze drängen die verantwortlichen pathogenen Keime und Viren zurück, dadurch können die Pflanzenhormone in die Drüsen des endokrinen Systems eindringen, sie stabilisieren und stärken. Egal ob es sich um eine Unterfunktion der Drüse (z.B. Schilddrüse) handelt oder um eine Überfunktion, der Selleriesaft wirkt hier ausgleichend.

Selleriesaft mit seinen Pflanzenhormonen stärkt auch das Fortpflanzungssystem sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Es wirkt regulierend und ausgleichend auf die Produktion der Geschlechtshormone und wirkt generell anregend auf das Fortpflanzungssystem.

Selleriesaft beinhaltet noch dazu eine große Menge an Antioxidantien, die an die Natrium-Clustersalze gebunden sind. Die Antioxidantien verlangsamen die schädlichen Oxidationsprozesse und die Clustersalze neutralisieren die Giftstoffe. Danach können die Antioxidantien die Oxidation noch besser eindämmen.

Sellersiesaft enthält auch eine besondere Form von bioverfügbaren Vitamin C, das unser Immunsystem unterstützt. Vitamin C aus anderen Gemüse- und Obstsorten muss zuerst in der Leber methyliert werden, damit der Körper es verwenden kann. Unsere Leber ist leider sehr oft geschwächt und belastet, weshalb sie das Vitamin C und andere Vitamine und Mineralstoffe nicht so verwertbar machen kann, wie wir uns das wünschen. Das Vitamin C aus dem Selleriesaft jedoch ist bereits verwertbar und findet sofort seinen Weg dorthin, wo es gebraucht wird.

Selleriesaft hat auch eine präbiotische Wirkung, denn ungesunde Bakterien werden nicht nur ausgehungert, sondern aktiv geschwächt und schließlich zerstört. Selleriesaft bereitet die abgetöteten schlechten Bakterien mit seinen Clustersalzen dann so auf, dass sie den guten Darmbakterien als Nahrung dienen können.

Selleriesaft enthält außerdem hydrobioaktives Wasser und ist somit ein lebendiges Getränk. Dieses Wasser hat nichts mit unserem normalen Wasser zu tun und soll auf keinen Fall vermischt werden, denn das würde den Nutzen des Selleriesaftes zunichtemachen. Staudenselleriesaft ist mit Information gesättigt, die uns Lebenskraft schenkt.

Verzehrempfehlung:

Ich empfehle täglich auf nüchternen Magen ½ Liter frisch gepressten Staudenselleriesaft zu trinken. Gerne kann man zur Befeuchtung der Organe vorher ½ Liter Wasser mit frisch gepresster Zitrone trinken, sollte dann jedoch unbedingt ½ Stunde warten, damit sich der Selleriesaft nicht mit dem Wasser verdünnt und so an Wirkung verliert.

Nach dem Selleriesaft sollte man auch wieder ½ Stunde warten, bevor man Frühstück zu sich nimmt. Selleriesaft ersetzt kein Frühstück, da er kaum Kalorien hat.

Als Frühstück empfehle ich zur Heilung und Unterstützung der Leber nur Obst zu essen bzw. auf jedes Fett und auch Gluten zu verzichten. Auch auf Kaffee und Grün- oder Schwarztee sollte man verzichten, damit die Leber die Möglichkeit der Entgiftung hat.

Solltest du deinen Körper von irgendwelchen Symptomen befreien wollen, dann macht es durchaus Sinn generell auch auf Milchprodukte, Gluten, Eier und Schweinefleisch zu verzichten. Das verstärkt die Heilkraft des Selleriesafts, lässt die schädlichen Baktieren und Viren aushungern und unterstützt dadurch die Regeneration der Leber.

Der Selleriesaft wird am besten mit einem Slow Juicer gepresst und sollte wirklich nur als Saft pur getrunken werden. Selbst die Faserstoffe der Pflanze würden die Heilkraft reduzieren, denn zusammen mit den Faserstoffen kommt der Sellerie nicht mehr so weit durch das Verdauungssystem, wie der Saft alleine. Die Inhaltstoffe finden jede Stelle im Körper, die Heilung braucht, egal ob das Drüsen sind oder das Gehirn, ob das Hautprobleme sind oder die Fortpflanzungsorgane, das Herz oder die Nieren, die Leber, der Magen, die Augen, der Bluthochdruck oder Tinnitus etc. Selbst Zahnfleischprobleme oder Fieberblasen können mit Selleriesaft geheilt werden.

(Quelle: Anthony William „Selleriesaft“)

Wir brauchen nicht immer Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel. Die Natur hat jede Menge Heilpflanzen für uns bereit. Wir müssen uns nur wieder darauf besinnen. Unsere Vorfahren hatten kaum Medikamente und waren auf die Natur angewiesen, wir können jedoch wählen. Um die richtige Wahl zu treffen ist es unbedingt notwendig in die Eigenverantwortung zu gehen. Kein Arzt kann die Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen, dass müssen wir selbst tun. Deine Gesundheit liegt in deiner Hand!

Dein Körper wird es dir danken!

Alles Liebe

Andrea Viertl

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