Schmerz und Krankheit ist die Sprache des Körpers

Schmerzen und Krankheit vergleiche ich gerne mit dem Kontrolllicht eines Autos. Wenn das aufleuchtet, dann fahre ich nicht zum Mechaniker und möchte, dass er das einfach herausschraubt, sondern ich will die Ursache wissen.

Genau so läuft es auch mit dem Körper. Schmerz und Krankheit signalisieren, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Da gilt es genau hinzuhören, was mir mein Körper sagen will!

Grundsätzlich ist Gesundheit der natürliche Seins-Zustand des Menschen, der im Einklang mit sich selbst lebt. Krankheit ist Disharmonie, die entsteht, wenn unser Innen- und Außenleben nicht in Harmonie ist.

Der Körper hat immer nur ein Ziel, er will gesund sein! Deshalb schafft er auch immer wieder, sich selbst zu heilen. Ein kleiner Schnitt in den Finger, der Körper heilt das in kürzester Zeit. Auch größere Verletzungen würde unser Körper selbst heilen, wenn wir ihm das geben, was er wirklich braucht. Das was ihm gerade fehlt. Denn Schmerz und Krankheit ist bereits die Heilung.

Leider haben wir verlernt auf unseren Körper zu hören, wir laufen sofort zum Arzt und wollen den Schmerz oder die Krankheit weghaben. Wir haben die Verantwortung abgegeben, an Menschen, von denen wir glauben, dass sie es besser wissen. Doch in Wahrheit ist das nicht möglich. Kein Mensch kann uns wirklich sagen, was unserem Körper fehlt. Das kann jeder nur selbst für sich fühlen, indem er ihm zuhört.

Ursachen können sein im Bewusstsein, in der Ernährung, in deinem Umfeld oder durch Stress. Die Zellen unsere Körpers erneuern sich ständig, spätestens nach 7 Jahren hat sich jede Zelle erneuert. Wir haben einen neuen Körper und doch sind wir noch immer krank oder haben Schmerzen. Warum? Weil wir die Information an die neuen Zellen weitergeben.

Wenn wir zum Beispiel glauben, dass es normal ist, dass der Körper ab 50 Jahren schmerzt, dann wird es auch so sein. Es gibt ja so ein “schönes” Sprichwort: „Wenn ich ab 50 in der Früh aufwache und es tut mir etwas weh, dann weiß ich dass ich noch lebe!“ – das kann ja nur bedeuten, dass ich ab 50 immer Schmerzen haben muss, sonst bin ich tot. Ja und der Körper macht genau das, was wir glauben. Diese Information geht in jede Zelle! Unser Glaube erschafft unserer Realität!

Wenn wir im Stress sind, dann schreit unser Körper und reagiert mit Schmerz oder Krankheit. Schmerz und Krankheit ist somit die Heilung vor dem Stress. Dann muss ich ja Ruhe geben und mich erholen.

Wie entsteht Stress?

Wir haben eine gewisse Vorstellung, wie wir sein sollten. Ein Leben lang laufen wir dann unseren Vorstellungen hinterher in der Hoffnung dann glücklich und erfolgreich zu sein. Doch irgendwann können wir nicht mehr, wir werden krank oder landen im Burnout. Auch dann suchen wir die Ursache wieder im Außen. Wir glauben, wenn die Welt da draußen anders mit uns umgehen würde, dann würden wir uns besser fühlen. Wenn der Chef nicht so viel fordern würde, der Partner ein anderer wäre oder die Schwiegermutter nicht immer käme, dann wäre das Leben einfacher. Doch das ist ein großer Irrtum. Natürlich kann man die Firma wechseln, sich vom Partner trennen oder die Schwiegermutter vor die Türe setzen. Doch ist das bei der nächsten Firma, beim nächsten Partner nicht wieder gleich?

Wir müssen das Ruder unseres Lebens wieder selbst in die Hand nehmen. Das heißt, wir müssen freiwillig aus dem Hamsterrad aussteigen und zwar bevor wir vom drehenden Hamsterrad herauskatapultiert werden und krank und erschöpft hinfallen.

Wir können aber auch ganz bewusst selbst aussteigen, ganz einfach dadurch, dass man sich wieder seiner selbst besinnt. Man macht eine sogenannte Standpunktänderung, in dem wir uns die Frage stellen: Wer verlangt von uns, unserem Idealbild entsprechen zu müssen? Sind das wirklich die anderen, die Gesellschaft da draußen oder sind wir es, die irgendwann entschieden haben, diesem Bild gerecht zu werden?

Warum wollen wir einem Idealbild gerecht werden?

Ganz einfach, weil wir immer persönliche Vorteile darin sehen. Und oft merken wir am Ende, dass wir diese Vorteile aber gar nicht bekommen haben. Das nennen wir bei FreeSpirit® Selbstverleugnung. Selbstverleugnung ist immer schmerzhaft, wenn wir am Ende feststellen, dass wir nicht unser eigenes Leben gelebt haben.

Die Lösung hier ist, in sich zu gehen und zu fühlen, was für echte Sehnsüchte und Visionen in uns schlummern.

Ein Mensch mit Zielen und Visionen wird nicht krank. Er ist glücklich und freut sich alles für diese Vision tun zu können. Glückliche Menschen sind nicht krank.  Man beobachtet nur einmal Mütter, die werden nie krank, obwohl oft die ganze Familie krank ist. Mütter haben oft wenig Zeit für sich, schlafen nicht durch, ernähren sich nicht immer gesund und doch werden sie nicht krank. Warum? Weil sie eine Vision haben: Die Vision “für ihr Kind da zu sein”.

Wir müssen auf unseren Körper hören und in ihn hineinfühlen. Unser Bewusstsein steuert unser Gehirn und das schüttet Glücks- oder Stresshormone aus. Dadurch verändern sich unsere Zellen, wir werden gesund oder krank. Deshalb ist es so wichtig an seinem Bewusstsein zu forschen. Was glaube ich wirklich? Wovor habe ich Angst? Wenn Stresshormone ausgeschüttet werden, dann stoppt die Zellerneuerung. Dann bleibt der Körper krank. Das zu wissen bedeutet, dass es sogar möglich ist genetische Krankheiten selbst zu heilen.

Es gibt nichts in der Natur, das gegen den Menschen gerichtet ist. Nichts in der Natur ist bösartig! Krankheit ist weder vererbbar noch ansteckend, sondern wird nur durch unsere Ängste oder durch unsere Lebensumstände ausgelöst.

Gerne kann ich dich sowohl in meiner Wohlfühl-Praxis als auch am FreeSpirit® Bewusstseinstraining dabei unterstützen gesund zu werden, auf deinen Körper zu hören und glücklich zu sein.

(Quellen: Aline Brandstetter, Christa Laib-Jasinski)

Alles Liebe

Andrea Viertl

 

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