Schicker Pelz, nicht wahr ?! Und ich versichere meine Katze hatte ein gutes Leben!

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Für die Pelzindustrie müssen schlaue Füchse, treue Hunde, mutige Nerze, neugierige Katzen, süße Kaninchen freche Waschbären, weise Otter, tapfere Otter, trickreichen Kojoten und Bau begabte Biber mit ihren Leben zahlen. Beispielsweise liegt der Rekord der getötet Nerzen bei 54 Mio. im Jahr 2011 und eine Milliarden Kaninchen jährlich sowie etwas 2 Millionen Katzen und Hunde.

Man trägt ja kein Pelzmantel also… Alles gut?

Du trägst ja keinen Pelz ? Nun falls du es bisher nicht mitbekommen hast dann heute. An vielen Jacken ist ein Pelzbesatz angebracht, einige Zeit war er auch als Bommel an der Strickmütze beliebt und gerne schmückt er auch Schuhe. Manchmal ist er einfach nur schön anzusehen und besteht aus Kunsterdfasern. Andere male sollte es einen schaurig den Rücken herunter laufen, denn dann wenn es sich um echten Pelz handelt. Leider wird es nicht immer gekennzeichnet, ob der Pelzbesatz Echt Pelz ist. Dem ein oder anderen wird es zum nächst gleich gültig erscheinen, da es sich ja nur um ein bisschen Pelz handelt. Doch wer die Hintergründe kennt sieht das ganze etwas anderes. Auch dafür mussten Tiere leiden und wurden ihres Pelzes beraubt.

So lebt es sich als Pelztier

Das Leben eines Pelztieres lässt sich etwa folgendermaßen beschreiben. Das Tier tabt in einer Falle, welche im Wald ausgelegt wurde und gerät in Gefangenschaft. Oder es stammt aus einer Züchtung und hat niemals die Freiheit gesehen. Es lebt eingesperrt im engen Drahtkäfig, nicht selten mit mehren Mitbewohner, irgendwo auf einer riesigen Pelzfarm. Bis sein Stündchen geschlagen hat und es mit einen analen Stromschlag getötet wird. Dieser ist besonderes grausam, aber „notwendig“, um den wertvollen Pelz nicht zu beschädigen. Eine anderes Ende besteht darin beim lebendigen Leib, mit vollem Bewusstsein und Schmerz empfinden gehäutet zu werden. Es gibt auch keine genauen Regelung zur Behandlung der Tiere, so kann es schon einmal sein, dass es einfach mal zwischen durch von den Mitarbeitern misshandelt wird.

Naturprodukt von wegen…

Nicht zu Letzt wird der Pelz mit giftigen Chemikalien wie Schwefelsäure, Ammoniumchlorid oder Bleiazetat behandelt, um ihn vor Schimmel und Zersetzung zu bewahren und ihn so für die zukünftige Verarbeitung brauchbar zu machen. Dies schadet der Umwelt und uns selbst, die den Pelz tragen.

Was ist zu tun?

Wer nicht länger mitverantwortlich sein will. Handelt beim Kauf verantwortlich und schaut genau hin. Denn der Unterschied zwischen Echtpelz und Kunstpelz lässt sich durchaus auch ohne Etikett heraus finden. Erster Schritt das fühlen. Wie fühlt sich der Pelz an nach euern Teddybären oder nach euren geliebten Haustier? Teddy’s Härchen sind oft in der Länge und Färbung gleich und haben kaum Unterschiede in der Struktur, also schön in Reihe und Glied. Das echte Tierhaar hingegen hat verschieden Länge sowie Färbung, auch gekräuseltes Haar „Unterwolle“ ist erkennbar. Auf welche Basis ist der Pelz auf Leder ? Das ist die Haut des Tieres also echt Pelz. Ist es auf Kunststoff? Dann ist es auch Kunstpelz. Ein weiteres Merkmal, wurde das Fell nicht gestutzt, wird es gegen Ende dünner. Hingegen Kunstpelz seine gerade Form behält und einfach abgeschnitten ist. Falls der Pelz bereits in deinem Besitz ist und du es genau wissen möchtest (im Laden tabu) zupfe ein paar Härchen aus und zündet sie mit dem Feuerzeug an. Verbrennen dies sind sie echt. Schmilzt dieses sind sie Fake. Ein letztes Merkmal, welches aber leider nicht immer zu sehen ist, ist die Kennzeichnung am Etikett bei den Hinweisen zur Wäscheinfo.

Quelle:
http://www.peta.de/pelzwahrheiten#.WALUNVL_o2w
http://www.gegen-pelz.de/

http://www.tierschutzbund.de/pelz.html

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