Rückwärts gehen – Die neue Art voranzukommen?

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Konzerne Politik
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Artos Denkzeilen

Wütend schalte ich die Glotze ab. „Die wollen mich doch verschaukeln“, schreie ich, und die Fernbedienung landet zum Glück im Kissen am anderen Ende der Couch.

Kennen Sie das? Sich verkehrt in dieser Welt zu fühlen, fehl am Platz zu sein, nicht verstanden zu werden… Oder anders, nicht mehr vorzukommen.

Mein Problem ist, dass ich mich im Netz so viel informiert habe, dass ich die Standardinformationen der Medien als Beleidung an meinen Intellekt empfinde. Obwohl fast alle wissen, dass es keine Terrorkriege, sondern nur Energiekriege gibt, wird gebetsmühlenartig das Gegenteil proklamiert. Jetzt habe ich mein gesellschaftliches Grundvertrauen verloren. Bin nicht mehr in der Lage vorbehaltlos Nachrichten zu hören und fürchte bald am Rad zu drehen.

Ich lebe in der „Zukunft“, vor der ich immer Angst hatte.

Ich lebe in der „Zukunft“, vor der ich immer Angst hatte. Werde überwacht, gelenkt, verraten und verkauft. Jetzt hat sich meine anfängliche Wut gegen die Politik gewandelt. Was ist passiert?

Dazu ein kurzer Rückblick mit einigen markanten Beisoielen. Warum hat die SPD ihr Wahlvolk verraten? Wissen sie noch? Gerhard Schröder und Maschmeier? Die zwei haben hatten einen Deal, haben unsere Renten „verriestert“, ich meine verscherbelt. Dann wurde mit der Agenda 20xx Propaganda Sozialleistungen gestrichen, sind schwärzer als die CDU geworden. Die Grünen, von denen ich damals glaubte sie seien Pazifisten, ziehen mit Joschka Fischer in den Krieg. Nun gut, er blieb zuhause. Und ausgerechnet Horst Seehofer brannte mir einen Satz in mein Gehirn, den ich seither nicht mehr abschütteln konnte. Er sagte: „Diejenigen, die gewählt sind, haben nichts zu Entscheiden und die, die Entscheiden sind nicht gewählt“.

„Diejenigen, die gewählt sind, haben nichts zu Entscheiden und die, die Entscheiden sind nicht gewählt“.

Zugegeben. Zunächst habe ich die Tragweite nicht verstanden, bis ich eine TV Dokumentation über „Black Rock“, dem größten Konzern der Welt, gesehen habe. Dieser Konzern hat nahezu mehr Macht, als jeder Staat der Welt. Hier werden die Fäden gezogen und Politiker wie Marionetten bewegt. Und dieser Konzern ist nicht allein. Nein, die Großen sind vernetzt. Jeder hat von jedem Aktien und ein normaler Mensch nicht mehr die Fähigkeit, dieses Konstrukt zu durchschauen. Hier werden Rohstoffe durch Markt-Manipulationen künstlich verknappt und in kürzester Zeit verteuert. Firmen werden gekauft, ausgeweidet und wieder verkauft. Danach sind Tarifverträge zerschlagen, Massen entlassen und die Produkte verlieren jegliche Qualität. Wer das als Mitarbeiter überlebt, ist gedemütigt und moderner Lohnsklave, denn auf ihn nimmt niemand mehr Rücksicht. Wo bleiben Gewerkschaften, Regierungen, Politiker, Gesellschaftskritiker und die sozialen Organisationen? Wo bleibt Kirche und warum, ich kriege es nicht in meine Birne, stehen diese Arbeiter mit ihren Familien nicht auf der Straße? Warum stehe ich nicht auf der Straße und wenn, warum bin ich so alleine? Wie haben die das geschafft? Die Gewinne der Konzerne steigen genau so stark, wie unsere Gesellschafft ausblutet.

Jetzt frage ich Sie: “Was ist los?”

Jetzt frage ich Sie. Was ist los? Was können wir tun? Ja ich, ich würde am liebsten die Zeit zurückdrehen. Auf Modern verzichten, mich verweigern, wenn ich nicht den Eindruck hätte, dass ich dabei so alleine wäre, dass damit nichts bewegt würde. Aber ich will nicht aufgeben, will nicht in die Depression, will mich wehren, streiten, kämpfen für das Gute.

Das Problem? Wer ist denn unser Feind? Politik? Nein, da gibt es kaum einen den ich wählen kann, weil alleinige Macht nicht mehr vom Volke ausgeht, sondern, und das ist mir jetzt klar, von den Konzernen.

Diese haben keine Anbindung mehr an den Menschen. Gesteuert durch Gier und Macht, haben sie weder

Interesse an unserer Gesundheit und schon gar nicht an unserem Glück. Sie haben alle Macht, die Politik im Griff zu haben und, alle Macht uns zu lenken. Allein, wir merken nichts. Aber jetzt ist Schluss, jetzt haben wir, wenn sie wollen, die Chance zurück zu schlagen. Wie?

Das erzähle ich gerne im nächsten Artikel.

Ihr Arto

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