Organspende – ein Geschäft mit dunklem Geheimnis

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Organspende – ein Geschäft mit dunklem Geheimnis

Der Jurist Dr. Georg Meinecke, bekanntester Patientenanwalt Nummer 1 Deutschlands, machte Erfahrungen über das Thema Organspende, die zum Nachdenken anregen.

Obwohl das Thema Organspende in der Öffentlichkeit als wichtigste Geste nach dem Ableben gilt, verriet Dr. Meinecke aus seinen jahrelangen Erfahrungen in einem Interview mit dem Journalisten Robert Fleischer, was die Öffentlichkeit von den Medien aufgrund von Einbußen wahrscheinlich niemals erfahren würden, und die Seriosität über die Behauptung – Hirntote können nichts mehr körperlich wahrnehmen – in Frage gestellt werden muss, da er aus Zeugenaussagen erfuhr, dass Patienten öfters nach dem Entnehmen der Organe schmerzverzerrte Gesichter hatten. Ebenfalls berichtet er von Patienten, denen noch nicht die Organe entnommen wurden, dass sie rechtzeitig nach Tagen aus dem Hirntod aufwachten. Daher musste Dr. Georg Meinecke zu dem Entschluss kommen, dass bei der Diagnose Hirntod tot nicht gleich tot bedeutet!

Da der restliche Körper bei der Diagnose Hirntod tatsächlich noch weitestgehend funktioniert, stellt er in Frage, ob die Behauptung der Pharmaindustrie überhaupt so richtig ist, dass hirntote Patienten nichts mehr spüren würden, und wittert ein skrupelloses Organhandelgeschäft auf ärztlicher Basis.

 

3 Kommentare

  1. Die Hirntoddiagnostik ist aber nicht “Ein Notarzt sagt”.
    Das ist ein komplexes, mehrstufiges Verfahren, in dem mehrere Ärzte unabhängig voneinander und ohne eigenes finanzielles Interesse den Hirntod nachweisen, u.a. über Hirnstrommessung etc., und das ganze über einen längeren Zeitraum, um absolut sicher zu gehen.
    Falls es tatsächlich so gelaufen ist, wie sie es schildern, hatte der Notarzt keine Ahnung bzw. sich sehr missverständlich ausgedrückt.
    “Herzzittern” kann niemals ein beweisendes Zeichen für einen Hirntod sein, und ein Notarzt kann nicht bei Ihnen zuhause eine Hirntoddiagnostik durchführen.

  2. Mein zuhause gepflegter, siechender Vater (beatmeter ALS-Patient) wurde vor 10 Jahren vom Notarzt für Hirntod erklärt, weil sein Herz nur noch mit einem minimalen Flimmern schlug, so daß das Hirn angeblich gänzlich unterversorgt wäre. Er würde nie mehr aufwachen und sei eigentlich tot. Die ganze Familie war gekommen, um Abschied zu nehmen. Bis auf meine Tochter, die noch in der Schule war.
    Über eine Stunde hatte mein Vater dieses minimale Herzzittern, aber keinen Herzschlag mehr. Dann kam endlich auch meine Tochter.
    Als meine Mutter an sein Bett trat, seine Hand nahm und sagte: “Mein Lieber, du brauchst nicht mehr kämpfen. Wir sind jetzt alle da. Wenn Du jetzt gehen willst, dann darfst Du ruhig gehen.”
    Da öffnete mein Vater die Augen. Sah jeden von uns (5 Personen nacheinander) lange und eindringlich an, formulierte ein lautloses Tschüß und schloß dann seine Augen und verstarb.
    Er war also, trotz ärztlicher Behauptung eines Hirntodes, wieder zu sich gekommen und hat noch ganz bewußt Abschied genommen. Der Arzt war ganz perplex.

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