… kann nicht sein, was nicht sein darf?! 5G in den Medien

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Nach anfänglicher Euphorie um das neue Mobilfunknetz 5 G, das in den Mainstream-Medien als Segen für den gesellschaftlichen Fortschritt angepriesen wurde, bläst den Betreibern und Konzernen rauer Gegenwind ins Gesicht. Der Widerstand in der (bewussten) Bevölkerung wächst, manchmal wird er sogar im wahrsten Sinn des Wortes manifest, etwa wenn Unbekannte Funkmasten in die Luft sprengen, wie im Kanton Waadt im Frühsommer dieses Jahres geschehen.

Alternativmedien wie <<Die blaue Hand>> berichten seit Anbeginn kritisch über 5G. Doch wie sieht es in der Mainstream-Ecke aus? Man könnte meinen, die Frage sei rhetorisch, und außer einseitiger Lobhudelei und Relativierung der potentiellen Gefahren wäre von dort nichts zu erwarten. Das stimmt nicht ganz, wie einige Beispiele aus der Presse (z.B. Süddeutsche) und TV (z.B. ZDF) zeigen. Man kann sich trotzdem des Eindrucks nicht erwehren, dass solche kritischen Berichterstattungen eher Alibifunktion haben. So nach dem Motto: Der König ist tot, lang lebe der König!

5G ist vielschichtig, viel vielschichtiger als die meisten glauben. Worum es offensichtlich geht, ist sehr viel Geld. Darüber hört und liest man in den Medien auch entsprechend und ausführlich. Es geht um Marktanteile, Technologiespionage (natürlich aus China oder Russland, woher auch sonst…?) und Lizenzversteigerungen. So bricht der Gewinn von Samsung im zweiten Quartal 2019 um ca. 6 Milliarden Euro ein – aber die Prognose ist doch positiv. Die 5G-Auktion bringt in Deutschland 6,5 Milliarden Euro, doch nun fehle das Geld beim Netzaufbau. Und 5G kann zum äußerst lukrativen Geschäft selbst für kritische Bürger werden, wenn sie bereit sind, Antennen auf Ihren Dächern installieren zu lassen. In der Schweiz satte 25000 Franken pro Jahr.

Es geht – natürlich – um technologischen Fortschritt. Der ist unbestreitbar und der wird in den Medien natürlich zelebriert. In der Tat: Die Funktionalität moderner Smartphones und ganz generell das technisch Machbare setzen noch nie da gewesene Maßstäbe. Mit dem neuen Funknetz verändern sich naturgemäß die Standards der Endgeräte. Aktuelle Generationen haben leistungsfähige Prozessoren (acht oder zwölf Gigabyte RAM), die mancher Laptop nicht zu bieten hat. Längst vorbei sind die Zeiten als jeder, der einen Commodore 64 sein eigen nennen konnte, zu den Technologie-Profis zählte. Mit 5G können ganze Kinofilme innerhalb weniger Sekunden heruntergeladen werden. Berichtet werden solche Themen aber selten aus dem kritischen Blickwinkel, also ob diese Funktionalität angesichts der Gefahren von 5G wirklich nötig ist.

Und es geht um das Thema Gesundheit. Auf den ersten Blick erscheint die Information ausgewogener als noch vor einem Jahr. Die ganz harten Themen wie Krebs, Erbgutschädigungen oder Unfruchtbarkeit fallen weniger oft. Dafür kommen „weichere“ Themen umso öfter. Burnout, Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen und Konzentrationseinbußen. Solche Themen sind wichtig, aber sie fristen auch ein „Zwitterdasein“. Störungen aus dem Bereich Psychosomatik haben den Touch des Wischiwaschi, sie werden von vielem bedingt, können natürlich auch nur rein psychisch sein. Außerdem sind sie nicht lebensbedrohlich und damit Salbei für die kritische Seele besorgter Bürger. Unterschwellig, manchmal jedoch recht unbeholfen, wird versucht, die Seite der 5G-Gegner zu diskreditieren. Schlagworte sind „Behauptungen“, „mobil machen“ und natürlich „Verschwörung“. Beliebt sind Faktenchecks, die leider allzu oft Themen beleuchten, die eher von untergeordneter Wichtigkeit sind (z.B. landschaftliche Veränderungen, produzierter Elektroschrott oder thermische Effekte von 5G). Die Einseitigkeit bzw. Voreingenommenheit der „Aufklärung“ zeigt sich augenscheinlich, wenn das Lager der Gegner in seiner Glaubwürdigkeit geschwächt werden kann. „Behauptungen eines Esoterik-Stars“, dass 5G dazu diene, „Gedanken zu manipulieren“, sind Aufmacher, die nicht nur der BILD höhere Verkaufszahlen bringen. Durch geschickten Duktus, der im Deckmantel der Objektivität daher kommt, wird die eigentliche Botschaft in der Wahrnehmung des Lesers verankert: Das Lager der 5G-Gegner ist frei nach Goethe: ein Teil von jener Kraft, die Gutes will und Übles schafft.

Fazit: Unter dem Strich ist die Berichterstattung über 5G in den Konzernmedien einseitig und tendenziös. Um noch einmal den alten Goethe zu bemühen: Über des Pudels Kern (Mephisto = 5G) wird überwiegend beschwichtigend berichtet.

Weitere Infos (auch zum Schutz vor 5G) unter: http://www.vita-system8.de

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