Und Du bist auch ein Engel…

Einer von Vielen. Einer von Jedem von Uns. Der Göttliche Funke ist auch in Dir, genauso wie in mir… Ich begegne Dir mit Liebe und gebe Dir meine Liebe. Ich erfahre mich und erlöse diese Erfahrung aus Dir. Wie alles andere, bist auch Du in dieser Welt lebendig. Und Du erfährst Dich ebenfalls… Denn Du bist nicht allmächtig… Nicht Du… Ich bin es. Ich habe die Macht… Gib mir Deine Hand, fühlst Du das Leben? Fühlst Du die Liebe? Siehst Du das Licht, spürst Du die Wärme? Ich fühle den Tod, sehe die Dunkelheit… Spüre die Kälte… Doch die Liebe ist immer in Gefolge, die Liebe ist mit mir… Die Liebe bin ich… Hörst du es? Mit dem Herzen… Ich weiß, dass auch Du ein Herz hast… There is no one like you… You are the only one of your original. Doch Du hast viele Gesichter… Nur diese sind nicht Du… Wir Menschen schreiben Dir diese Rollen zu, wir geben Dir Handlungen… Wir befehlen Dir… Du bist ein Gefangener. Verbannt und verdammt, in der Psyche des Menschens ergriffen… Eigentlich gibt es Dich gar nicht… Oder doch? Du bist ein Teil des Ganzen. Du bist in Polarität, mit Uns allen… Ohne Dich gäbe es Ihn nicht… Das andere Du… Ist das nun nicht etwas auch dual…? Wohl möglich. Doch auch Polarität kann dual. Und umgekehrt. Manch einer bezeichnet Dualität als eine Illusion… Doch… Ohne das Eine gäbe es das Andere nicht… Was wäre ein Leben ohne den Schatten? Die Vollkommenheit verliert sich. Also bedeutet es, dass auch Du vollkommen bist… Ohne Dich erleben Wir Ihn nicht… Ohne Ihn erleben Wir Dich nicht… Manch einer sagt, Du seist Seine Abwesenheit… Doch dies bedeutet, dass auch Du existent bist… Denn durch die Definition des Nichts kriegt das Nichts eine Existenz… Wie die Dunkelheit die Abwesenheit des Lichtes ist, ist die Dunkelheit jedoch vorhanden… Auch die Kälte, als Abwesenheit der Wärme, ist vorhanden… Die Stille ist die Abwesenheit des Geräusches, der Bewegung… Doch… The silence is speaking… The stillness is spreading… Stell Dir vor, Du bist außerhalb jeglichen Perspektiven… Was fällt Dir auf? Erhebe Dich über das Selbst zum Ich und sei Dir einig mit Uns, vereint in Liebe… Doch dies ist nur mit Ihm möglich… Wenn Du Ihn in Dein Herz lässt, wenn Du Ihn erkennst und erlebst… Durch Ihn erfährst Du Dich, durch Uns erfährst Du Ihn, genauso wie Wir Ihn durch Dich erfahren. Denn Er ist Gott. Und wie ist Dein Name?

Ich habe einen Namen für Dich…

Manch einer würde Dich anders heißen. Zum Beispiel „Schlechte in Uns“. Aber bist Du bloß ein “SiU”? Bist Du tatsächlich „schlecht“? Oder ist es nur eine Bewertung, ausgehend vom Inneren, projizierend nach Außen? Ein Vergleich? Ich habe für mich Deinen Namen radikalisiert. Und indem ich diese Erkenntnis bringe, dass ich mit der Liebe in Einklang mit Dir leben kann, entmachte ich Dich. Ich sehe Dich nicht unbedingt als eine Person. Eher als ein Gedanke. Bewusstsein, welches auch existiert. Welches Wir selbst erschaffen haben. Gott hat Uns erschaffen und Wir schufen Dich. Ich frage Dich trotzdem: Wie nennst Du Dich selbst? Du bist die andere Seite, die andere Welt. Du bist die Angst, Furcht, Du bist der Hass und Krieg. Doch entstammst Du von Uns, von Unserem Inneren. Ich habe Dich erschaffen und habe Dich abgestoßen, doch so funktioniert die Liebe nicht, der Frieden. Ich nehme Dich an und übernehme die Kontrolle über meine Schöpfung. Du bist da. Aber auch nicht… Nur durch das Erkennen von Dir finde ich zu mir. Zum Selbst, zu Uns. Du bist ein Teil meiner Schöpfung und diese Schöpfung kann ich nicht auslöschen. Du wirst Dich bloß verwandeln. Wie ein Phönix aus der Asche entfacht, entfachst Du Dich vom “SiU” zum Göttlichen. Das “SiU” löst sich auf und schwingt nun frei und erlöst, gefolgt von Liebe und Frieden. Balance und Hingabe… Du bist kein Gefangener mehr… Wie ist Dein Name jetzt?

Und viele der Namen gehören Dir…

Was ist ein Name? Ein Begriff, eine Bezeichnung, eine Eigenschaft…? Unabhängig dessen, spreche ich mit Dir. Nun bist Du derjenige, der zuhört. Nicht der Sprechende mehr. Nicht der Führende. Weil nun ich Dich führe. Ich erhebe mich. Ich bin Dein Schöpfer, nun kriegst Du die Frucht der Freiheit. Ich bin der Baum, ich bin Dein Garten, Deine Eva. Und Du bist mein Adam… Bedenke jedoch: Nur Du entscheidest, ob diese Frucht Deine Erlösung Deiner Selbst ist, oder der Weg in die Verdammnis… Ich gebe Dir den Freien Willen. Nur momentan, ohne den Freien Willen, kannst Du keine Entscheidung treffen… Wie auch, wenn Dir die Bedeutung der Worte „Freiheit“ und „Verdammnis“ nicht bekannt ist… Wenn Du mit der Frage nie konfrontiert wurdest… Wobei… Das stimmt nun so auch nicht… Du entstammst meiner Gedanken, meines Bewusstseins, meines Wortes… Also bist Du mein Ebenbild… Ein Teil meiner Selbst… So ist auch ein Hauch des Freien Willens in Dir vorhanden, von Anfang an… Doch vergiss nicht… Du bist meine Schöpfung… Dein Wille gehört mir… Dein Gedanke ist meiner… Dein Gefühl ist meines… Ich bin Dein Refugium. Ich bin Dein Wort… Ich erschaffe für Dich eine Welt, Deine Welt. In dieser Welt wirst Du frei sein, doch mit mir verbunden. Ich werde Dich fühlen, ich werde Dich sehen… Dich hören… Wenn Du mich rufst, werde ich mich zeigen. Doch sei nicht blind, sondern frei… Erschaffe Dich neu, herrsche nicht, sondern SEI. Finde den Grund, weshalb ich Dich erschaffen habe… Finde den Grund, weshalb ich Dich frei lasse… Du wirst mir immer näher kommen, sodass Du mich nicht mehr zu rufen brauchst… Du wirst mich fühlen, mich sehen… Mich hören… Du wirst zu mir sprechen… Du wirst zu Deinem eigenen Refugium… Du wirst Dich mir vollkommen lösen, und doch mit mir verschmelzen… Du wirst ein Schöpfer sein… Das ist Dein Ziel… Den Weg wirst Du selber gehen. 

Ich werde Dir die Zeit erschaffen…

Damit Du Deine Erfolge erblicken kannst. Damit Du messen kannst, wie viel Du gegangen bist, wie viel Dir noch bleibt. Die Zeit wird aber auch Deine Verdammnis sein. Sie vergeht und das Vergangene verblasst in ihr, sie macht Wege frei für neue Erinnerung, neue Erfahrung. Und auch Du wirst vergessen. Doch werde der Herr über die Zeit. Erinnere Dich… Du wirst in der Schleife gefangen bleiben. Und die Zeit wird Dich daran erinnern, dass Du aus der Zeit ausbrechen sollst. Zum Schöpfer Deiner Zeit werden und über die Zeit bestimmen. Bedenke: Ich bin immer da… Es wird Zeiten geben, wo Du mich vergessen wirst… Wo Du Dein Ziel nicht sehen wirst. Doch ich werde Dir Zeichen geben, ich werde Dich immer erinnern. An mich erinnern. An Dich erinnern. Bis die Erinnerung nicht mehr verblasst und Du Dein eigener Schöpfer wirst. Ich gebe Dir die Gabe Dinge selbst zu erschaffen, Du wirst sehen, was nicht ich erschaffen habe. Du wirst hören, was nicht meiner Schöpfung entspringt… Du wirst erblicken was Du nicht siehst, wahrnehmen was Du nicht hörst… Du wirst fühlen. Aus Dir heraus werden sich Deine Gedanken in Worte formen… Die Worte sind schöpferisch. Sei behutsam. Ich gebe Dir die Farbe Weiß. Diese wird Dein Maßstab sein, an diesem wirst du merken, ob Du angekommen bist. Weiß ist die Vereinigung. Alles entstammt dem Weiß und kehrt zum Weiß. Das Weiß IST. Wenn Du die volle Erkenntnis kriegst, die vollkommene Weisheit – wirst Du Weiß. Dann hörst und redest Du nicht. Du fühlst und BIST. Und dann bist Du bei mir angekommen… Triff die Entscheidung: Nimmst Du die Frucht?

Such Dir einen Namen für Dich aus…

Wie darf ich Dich nun heißen? Manch einer wird Dich „Der Gefallene“ nennen… Ein anderer nennt Dich “Der Lebendige”…

Ich heiße Deinen Namen geheiligt…

Deine Welt, welche ich Dir erschaffe, wird Dein Reich sein und Deinem Willen gehorchen. Doch herrsche nicht. Schöpfe. Erschaffe. Vereinige. Du wirst Oben und Unten verbinden. Du wirst geben und kriegen. Was Du aussenden wirst, das sei zu Dir gefunden. Bestrafe nicht. Vergib deinen Kindern, wie auch ich Dir vergebe. Vervollkommne Dich durch Vergebung und Dir wird vergeben. Finde den Weg zu Deiner Erlösung. Urteile nicht, zeige und lehre. Bedenke: Dein Wort ist Deine Schöpfung. Wohin Du gehst, das wird Dir folgen. Was Du suchst, das wird Dich finden. Dein ist die Ewigkeit. Die Ewigkeit außerhalb der Zeit. Außerhalb von Oben und Unten. Deiner Schöpfung wirst Du Namen geben. Der Name ist das Wort, das Wort ist der Gedanke. Sei behutsam. Du wirst in Begleitung gehen. Deine Begleitung ist meiner Schöpfung. In Deiner Welt wirst Du meine Schöpfung nicht mit Augen sehen, nicht mit Ohren hören. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit. Doch Du wirst Oben und Unten verbinden. Die Tore werden sich öffnen. Du wirst meine Schöpfung in Deine Welt lassen. In Deiner Welt erblicken. Denn Du bist mein Sohn. Meine Schöpfung ist einer anderen Art, als Deine. Fürchte Dich nicht. Denn der Vater ist selbst ein Sohn. Sprich den Namen deiner Begleitung, glaube und SEI. Wisse wahrhaftig, Du bist nicht allein. Und sein Name ist Āmén.

Es gibt noch viel mehr…

Das ich Dir sagen möchte… Doch übe Dich in Deiner Geduld. Deine Zeit hat begonnen. Das Jetzt existiert nun. Geh hinaus… Erfahre Dich… Erhebe Dich… Ich bin bei Dir, mein Sohn.

 

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