Ignoranz

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Bestürzt über das dramatische Bienensterben schimpfen wir auf unsere Regierung, welche das (am weltweit meist eingesetzte1) Gift „Glyphosat“ weitere Jahre zugelassen hat (und der Meinung ist, das uns das nichts angeht2), auf Bayer und Monsanto, welche dieses und weitere Gifte produzieren und auf die Bauern, welche die Felder und Böden in einem Cocktail aus diversen Chemikalien und Gülle ertränken, weil sie – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht wissen, wohin mit der ganzen Scheisse. Es ist halt ziemlich einfach den Finger auszustrecken und ihn auf andere zu richten. Das Gewissen ist beruhigt – man hat ja schließlich einen oder mehrere Verantwortliche gefunden und die sollen sich jetzt gefälligst d‘rum kümmern! Solange das passiert stopfen wir uns erstmal einen Fettburger von McDoof zwischen die Backen, welchen wir mit einen kräftigen Schluck brauner Aspartam-Plörre runterspülen und zum Nachtisch gönnen wir uns noch einen cremig-klebrigen Zuckerriegel – aber bloß nicht von Nestlé (Mars ist ja viel besser!). Warum denn auch nicht? Wenn ich‘s nicht konsumiere – dann tuts halt ein anderer.

„Das müsste verboten werden!“ oder „Da müsste von politischer Seite aus etwas getan werden!“. Ja, genau, von einer Regierung, welche 2016 über 35 Milliarden Euro in Rüstung investiert hat (und dies auf über 70 Milliarden Euro steigern möchte – 70! Milliarden! (2% des BIP))3, Massentierhaltung subventioniert (mit über 1 Milliarde im Jahr, Stand 20094), sage und schreibe über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich vernichtet5 (während etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland auf die Tafel angewiesen sind6 und weltweit mindestens 815 Millionen Menschen Hunger leiden (Stand 20177)) und die Steuern ähnlich schnell erhöht werden, wie die Diäten unserer Volkverr… Volksvertreter (rein rechnerisch arbeiten wir in Deutschland übrigens etwa bis zum 11. Juli für den Staat (Stand 20148)).

Denken wir wirklich das diese Regierung etwas ändern wird? Sind wir so ignorant?

So ignorant, dass wir gleich nachdem wir uns über Glyphosat aufgeregt und fleissig eine Petition unterschrieben haben, beim nächsten Einkauf 1 Kilo Äpfel für 2,79€ kaufen? So ignorant, das wir, nachdem wir ein Video aus der Schweinemast gesehen und einen Artikel über die Regenwald-Abholzung für Soja gelesen haben, abgepacktes Fleisch für 4,99 das Kilo auf Kassenband legen – und uns beim nächsten „Gammelfleisch-Skandal“ über E-Coli und Co aufregen? So ignorant, das wir über die armen versklavten Kinder (und Erwachsenen) auf Kaffeeplantagen klagen, aber nicht mal 20,00 € für einen Kilo fair trade Kaffee zahlen möchten (aber 60,00 € für das Kilo Kapsel-Kaffee…)? So, das wir trotz des rasant vorangehenden Insekten- und Vogelsterbens vergiftete Baumarkt-Blumen und Gemüsepflanzen („Die waren ein richtiges Schnäppchen!“) in unsere Gärten pflanzen, wenn wir sie nicht ganz und gar in Kieselwüsten verwandeln? So, das wir uns trotz Tonnen über Tonnen von Kunststoffmüll in den Gewässern und Meeren (geschätzt über 150 Millionen Tonnen, Stand 20169), uns beim nächsten Mal in der Obst- und Gemüseabteilung, wieder für etliche Plastiktüten entscheiden, in welche wir dann zwei Bananen und drei Tomaten packen? So, das wir trotz vergifteten Bächen und Böden wieder zum künstlichsten Duschgel greifen, welches wir finden konnten (und das gerne auch mal mit Microplastik-Peeling), sowie unsere Kleidung und unser Geschirr mit umweltbelastenden und Organismus-schädigenden Chemikalien waschen?

Die Macht geht von der Mehrheit aus! Aber für die Mehrheit scheint dies leider zu viel Verantwortung zu sein.

WIR finanzieren mit unseren Einkäufen Glyphosat, Kinderarbeit und den Massenmord an Tieren. WIR vergiften mit unseren Konsum die Umwelt, töten die Bienen und beuten Menschen (am anderen Ende der Welt) aus (und beschweren uns dann, wenn diese zu uns kommen). Warum interessiert uns das alles nicht? Und wieso wundern wir uns überhaupt über die Abwärtsspirale in welcher wir nun sitzen? Über chemieverseuchte Felder, hormonbelastete Bäche, plastiküberflutete Meere und verpestete Luft? Wir haben uns dafür entschieden und entscheiden jedes Mal, wenn wir konsumieren.

Wie lange noch wollen wir dieses Spiel spielen? Wie weit möchten wir es treiben?

Spielen wir so lange, bis keine Biene, kein Schmetterling und kein Vogel mehr fliegt? Macht uns das nichts, weil ja schon längst an elektronischen Insekten geforscht wird (welche praktischerweise auch gleich als mini-Drohnen eingesetzt werden können)10? Machen wir so lange mit, bis die Felder so verseucht und ausgelaugt sind, dass kein Halm mehr wächst? Ist uns das so egal, weil Pflanzen genetisch mittlerweile so manipuliert werden können, das sie auch unter den lebensfeindlichsten Bedingungen gedeihen können11 (und die Chemieküche von Monsanto und Co wird den Rest schon richten)? Treiben wir das Spiel soweit, bis Hormone und Gifte unser Wasser so verseucht haben, bis nicht nur die Meeressäuger unfruchtbar sind, sondern auch wir?12 Machen wir das mit, weil „Lifestyle“ und „Karriere“ mittlerweile wichtiger sind, wie Familie und Freiheit? Weil künstliche Gebärmütter und Spermien schon längst getestet und eingesetzt werden13, welche mit Sicherheit zur rechten Zeit einsatzbereit stehen (so kann man ja auch – praktischerweise – gleich alles „aussortieren“, was nicht „gebraucht“ wird… oder wie war das noch mal mit den „Ersatzteillagern“? Das Problem mit den fehlenden Organspenden wäre behoben!)? Machen wir so lange mit, bis wir keinen Schluck Wasser aus dem Hahn mehr zu uns nehmen können, ohne Angst haben zu müssen, uns zu vergiften und zu erkranken (selbst in Deutschland gibt es schon Regionen wo das Grundwasser vollkommen (z.B. mit Nitrat) verseucht ist!)?14 Weil unser aller Wasser ja dann eh schon in privatem Besitz ist und derjenige es uns schon so aufbereiten wird, das es passt (Bayer hilft sicherlich gerne weiter!)?

WIE stellen wir uns solch eine Zukunft vor?

„Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung. Alles was wir brauchen ist die richtige, allumfassende Krise, und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen!“ (David Rockefeller)

Viele Karten sind schon längst ausgespielt, die Ereignisse überschlagen sich schneller als man tippen kann. Es wird sich etwas ändern in dieser Welt und das ganz gravierend. Und wir haben noch ein letztes Ass im Ärmel. Wir alle haben JETZT die Wahl, ob wir uns an dieser Veränderung AKTIV beteiligen und endlich selbstbestimmt handeln oder ob wir – wie so oft – uns ganz passiv und betäubt von unseren Hirten in den Abgrund treiben lassen.

Das Kollektiv hat die Macht zu kreieren, eine Realität, ganz wie wir es möchten – oder so, wie wir sie befürchten. 

„Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs, die wir hassen und kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen dieser Geschichte. Leute. Männer ohne Zweck. Ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.“ (Fight Club)

Aber wir müssen nicht ausrasten, wir müssen keine Steine werfen, Autos anzünden oder Polizisten und „anders-Denkende“ verkloppen (oder Bankfilialen in die Luft sprengen – so gerne wir es auch wollten…). Nein, es geht ganz ruhig und friedlich, eigentlich muss man nicht mal großartig etwas tun – nur etwas verändern. Sich selbst und vor allem das eigene Denken und Handeln. Lasst uns wieder an uns selber glauben und an unsere schöpferische Kraft. Lasst uns für uns und einander dasein, in dem wir die Erde wieder in das Paradies verwandeln, welches sie einst war. Eine Welt für uns alle und nicht für ein paar Wenige, welche sich durch unserer Energie nähren und unsere Kraft rauben, indem wir sinnlosen Jobs nachgehen und krank machende Dinge konsumieren, wodurch sie sich die Taschen mit Geld vollstopfen können und so das Treiben auf dieser Welt steuern („Geld regiert die Welt!“).

Lasst uns wieder biologisch angebaute saisonale Lebensmittel aus der Region kaufen (das war übrigens mal, vor noch nicht ganz so langer Zeit, völlig normal), damit die Bauern wieder von ihrer Arbeit leben können und die Möglichkeit haben gesunde, unvergiftete Lebensmittel zu erzeugen. Lasst uns Lebensmittel selber anbauen oder sie vor der Vernichtung aus dem Müll retten (= containern). Pilze, Früchte und Heilkräuter in der Natur sammeln (Stichwort: „Einen guten Sammler sieht man nicht!“ und nur sammeln was man auch 100% identifizieren kann). Honig beim heimischen Imker kaufen, welcher seine Bienen umsorgt und zu deren Weiterleben beiträgt (oder auch selbst als Imker tätig werden). Verwandeln wir die Gärten wieder zu kleinen (oder großen) Paradiesen für die Tier- und Pflanzenwelt, indem wir heimische Bäume, Sträucher und Blumen pflanzen (dessen Saatgut nicht von einem der größten Saatgut-Produzenten (Monsanto, DuPont und Syngenta) stammt!). Sie bieten Vögeln, Kleintieren und Insekten Schutz und Nahrung (sofern sie nicht mit Kunstdünger vollgepumpt oder mit Pestiziden behandelt werden). Lasst uns Wasserstellen für Vögel, Frösche, Echsen und auch Insekten einrichten – sei es eine kleine Vogeltränke oder, bei ausreichend Platz, ein (großer) Teich mit Steinen zum sonnen und Pflanzen zum verstecken. Eine „Chaosecke“ im Garten, in welcher Stöcke und Steine einen Haufen bilden und die Natur sich frei enfalten kann, bietet Kleintieren und Insekten Unterschlupf und ein sicheres Heim. Lasst uns aufhören Fleisch von gequälten und misshandelten Tieren zu kaufen und uns durch deren Leid zu nähren – oder, noch besser, hören wir ganz mit den Konsum von tierischen Produkten auf. Fangen wir wieder an Mutter-Erde und all ihre Geschöpfe zu achten und mit diesen in Einklang zu leben, ganz gleich in welcher Form sie uns erscheinen.

„Man sollte nie dem Glauben verfallen, eine kleinere Gruppe ideenreicher, engagierter Leute könnte die Welt nicht ändern. Tatsächlich wurde sie nie durch etwas anderes geändert.“ (Margaret Mead)

Befreien wir uns aus den Fängen des Konsums, von all dem, was wir nicht brauchen. Lasst uns nur nutzen, was wir WIRKLICH benötigen. Lasst uns reparieren, selber bauen, basteln, stricken,… aus dem was schon da ist. Haben wir nicht eine unglaubliche Menge an Material? So viel, das täglich Unmengen davon vernichtet werden (Deutschland ist in der EU ganz vorne mit dabei, wenn es heisst Müll zu produzieren.15 Davon werden etwa 60% recycelt – vor allem Papier und Glas. Plastik wird nur zu etwa 20% recycelt, der Rest wird verbrannt.16). Und dann kaufen wir uns das gleiche T-Shirt für 5,00 € noch einmal in neu („Hält ja eh nicht lange, wieso dann mehr ausgeben?“). All die Menschen (hauptsächlich Frauen und auch Kinder), welche für einen Hungerlohn unter unzumutbaren Zuständen auf den (mit Glyphosat verseuchten und genmanipulierten) Baumwoll-Feldern17 stehen oder in einer der etlichen menschenverachtenden „Kleider-Fabriken“ arbeiten müssen, sind beim Anblick der Schnäppchen völlig vergessen – „man hat ja selber nichts“! Und der Kreis schließt sich. Lasst Worte wie Missgunst, Neid, Hass, Verlogenheit, Krieg und Terror der Vergangenheit angehören. Lasst uns achtsam mit den Ressourcen dieses Planeten umgehen und vergessen wir solch unsinnige Worte wie „Wirtschaftswachstum“. Lasst uns leben was IST und mit dem was wir haben. Wir brauchen nicht noch mehr Dinge, weil wir schon längst alles (und noch so viel mehr) an materiellem Zeug haben.

Denn auf dem Weg dorthin, durch all den Kram, haben wir den Überblick verloren. Darüber, was wirklich wichtig ist: Liebe, Friede, Mitgefühl, Gemeinschaft, Gerechtigkeit, Achtsamkeit, Zusammenhalt, Bewusstsein und Glück. All jenes, was nicht von außen kommt, sondern im Inneren eines jeden von uns ruht und gelebt werden will. Denn:

„Erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.“ (Fight Club)

 

Quellen:
1 http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/pestizide/glyphosat.html
2 https://www.swr.de/swraktuell/bw/nabu-pestizidbericht-fuer-baden-wuerttemberg/-/id=1622/did=21383280/nid=1622/pv26jl/index.html
3 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-deutschland-steigert-ruestungsausgaben-a-1130582.html
4 https://utopia.de/0/magazin/jaehrlich-eine-milliarde-fuer-massentierhaltung-deutschland-subventioniert-billigfleisch
5 http://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-muell-101.html
6 https://www.aktiv-online.de/nachrichten/detailseite/news/armut-in-deutschland-warum-sind-immer-mehr-menschen-auf-die-tafeln-angewiesen-11668
https://www.welthungerhilfe.de/fileadmin/pictures/publications/de/fact_sheets/topics/2017-hunger-factsheet-welthungerhilfe.pdf
8 https://www.welt.de/wirtschaft/article127920557/Deutsche-arbeiten-das-halbe-Jahr-nur-fuer-den-Staat.html
9 https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-01/plastik-umweltverschmutzung-meer-studie-weltwirtschaftsforum
10 https://www.wired.de/collection/science/drohnen-mit-pferdehaar-sollen-den-job-von-bienen-uebernehmen; https://web.de/magazine/wissen/patent-bienen-roboter-us-einzelhandelsriese-walmart-kuenstliche-drohnen-insekten-bauen-32879042; http://www.faz.net/aktuell/wissen/kuenstliche-biene-in-entwicklung-14285697.html; https://www.trendsderzukunft.de/vorbild-natur-winzige-bienen-drohnen-heften-sich-an-oberflaechen/
11 http://www.umweltinstitut.org/themen/gentechnik/gentechnik-bei-pflanzen.html; https://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/super-unkraeuter-im-vormarsch-sind-genmanipulierte-pflanzen-unsere-letzte-hoffnung_id_4205685.html; https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/gentechnik/pwiegruenegentechnik100.html
12 https://www.petri-heil.ch/unfruchtbare-fische-wegen-pestiziden/; https://www.n-tv.de/wissen/Pillenreste-verursachen-Verweiblichung-article17389461.html; http://www.test-wasser.de/hormone-trinkwasser; https://www.planet-wissen.de/natur/anatomie_des_menschen/hormone/pwieumwelthormone100.html
13 http://www.tvspielfilm.de/news-und-specials/interviewsundstories/kuenstliche-gebaermutter-muetter-bald-ueberfluessig,4521153,ApplicationArticle.html; https://www.focus.de/familie/babyentwicklung/erfolgreiche-tests-an-laemmern-rettung-fuer-extreme-fruehchen-forscher-entwickeln-kuenstliche-gebaermutter_id_7027629.html; https://www.n-tv.de/wissen/Laemmer-wachsen-in-kuenstlicher-Gebaermutter-article19809446.html; https://www.zeit.de/wissen/2018-01/spermien-mikromotoren-eizelle-befruchtung-spermbot; https://www.wunschkinder.net/aktuell/wissenschaft/von-maeusen-und-menschen-kuenstliche-eizellen-und-spermien-5330/; https://netzfrauen.org/2016/07/09/maschine-statt-mama/
14 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Zu-viel-Guelle-Land-will-Risikogebiete-ausweisen,naehrstoffbericht120.html; https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-01/nitrat-bericht-grundwasser-deutschland-belastung; https://www.welt.de/politik/deutschland/article160812015/Grundwasser-in-Deutschland-durch-Nitrat-verseucht.html; https://web.de/magazine/gesundheit/nitrat-deutsches-grundwasser-vielerorts-verseucht-32097578
15 http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/muell-deutsche-produzieren-mehr-abfall-als-die-meisten-europaeer-a-1040252.html; https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/abfall-und-recycling/verbrennung/10651.html
16 https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/faszination-wissen/recycling-downcycling-kleidung-100.html
17 http://www.umweltinstitut.org/fragen-und-antworten/bekleidung/baumwolle-und-gentechnik.html

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