Heilen mit dem Geist – Wie die Seele die Biologie des Körpers verändert

1
4642

Heilen mit dem Geist – Hirnforscher entdecken, wie die Seele die Biologie des Körpers verändert und ihm helfen kann, Erkrankungen zu überwinden. Meditieren, Yoga und positives Denken, lange als Esoterik abgetan, erobern die Schulmedizin.

Ich befasse mich seit über 20 Jahren mit alternativen Therapien. Akupunktur, Homöopathie, Herbologie, Quigong, Blütenessenzen, Reiki, therapeutische Berührung, Osteopathie, alternative Krebstherapie, bioenergetische Medizin, NLP, Shiatsu, orthomolekulare Therapie, Thalassotherapie, Drüsentherapie, Chelationstherapie, Biofeedback, Hypnose und viele weitere. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die alternative Medizin ein undurchdringlicher Dschungel und chaotisch ist. Man braucht schon jemanden, der einen zur angemessensten Therapie hinführt und auf den Arzt oder die Ärztin verweist, der/die angesichts der Situation am ehesten in Frage kommt.
Sie sind nicht gut organisiert. Dabei sind die Prinzipien, Vorstellungen Philosophien sehr beeindruckend. Gemäß global anerkannter Definition, ist Gesundheit der Zustand, in dem Körper, Geist und Seele optimal funktionieren.

>>WICHTIGE FAKTOREN FÜR GESUNDHEIT UND HEILUNG<<

• Wieviel Schlaf wir bekommen.
• Haben wir genug lebenswichtige Bausteine (Antioxidanzien, Vitamine, Mineralien, Fettsäuren, Proteine, Kohlenhydrate etc.)
• Die Menge und Qualität der Flüssigkeiten, die wir zu uns nehmen.
• Unser Lebensumfeld
• Der Umfang, in dem wir regelmäßig Entspannung erfahren
• Der Umfang, in dem wir körperlich trainieren und uns Bewegung verschaffen.
• Unser geistiger Focus
• Unseren sozialen -qualitativ hochwertigen- Beziehungen

Gesund zu sein, ist also leicht – es geht einfach darum die Kontrolle über all diese Faktoren zu gewinnen, und schon sind wir auf dem besten Weg. Vergessen wir dabei übrigens nicht, unseren eigenen Geist zu programmieren. Konditionieren wir ihn auf Vitalität, ein langes Leben und optimales körperliches Funktionieren. Natürlich ist das leichter gesagt als getan; worauf es mir jedoch ankommt ist, beim schwierigsten Teil des Ganzen beizustehen, nämlich die Kontrolle über das größte Energieleck in unserem System zu übernehmen. Unsere “emotionale Verfassung”. Sie ist Zutat Nummer eins, wenn es um Vitalität geht, und dennoch ist genau sie das fehlende Bindeglied bei den meisten alternativen Ansätzen.

>>Eine Diagnose macht nur Sinn, wenn sie dem Patienten nützt.<<

Die Diagnose Krebs ist der größte Killer, schlimmer als der Krebs selbst. Vielleicht kann die nachfolgende wahre Geschichte das verdeutlichen. Zugetragen hat sie sich an der Universitätsklinik in der holländischen Stadt Utrecht vor dreiundzwanzig Jahren. Es gibt viele Beispiele für ähnliche Fälle. In Utrecht studierte ich sechs Jahre lang Medizin.

Zwei Patienten mit dem gleichen Familiennamen, Jones, und einem Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben W, lagen in benachbarten Zimmern auf der Station für Lungenkrankheiten. Der eine hatte eine schlimme Lungenentzündung, begleitet von schmerzhaften Hustenanfällen, gleichzeitig war er Asthmatiker. Der andere Herr Jones war Kettenraucher und lit unter schwerer Bronchitis; er kam in Krankenhaus, weil er Blut hustete und eine Bronchoskopie durchführen lassen musste.

Bei dem Asthmapatienten Jones diagnostizierte man nach dem Röntgen eine sehr weit fortgeschrittene und aggressive Form des Lungenkrebs. Die Prognose sah düster aus: sechs bis neun Monate. Dem Raucher Jones sagte man, dass es sich bei seinen Symptomen lediglich um eine schwere Lungeentzündung handle handle und verabreichte ihm intravenös Antibiotika und andere entsprechende Medikamente. Als der Raucher seine Diagnose hörte, war er sichtlich erleichtert, und danach veränderte sich sein gesamter körperlicher Zustand. Er summte fröhlich vor sich hin und munterte sogar die anderen Patienten auf, in dem er Witze erzählte. Er war so froh, weil er bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus sicher gewesen war, an Krebs erkrankt zu sein und schon die Hoffnung aufgegeben hatte; er war der festen Überzeugung gewesen, dass er sterben würde. Nun hörte er mit dem Rauchen auf und wurde nach Hause entlassen, zurück in sein gewohntes Leben.

Der ander Herr W. Jones hatte weniger Glück. Nachdem er viele Jahre lang mit chronischem Asthma zu kämpfen gehabt hatte, stellte man nun bei ihm einen metastierten Lungenkrebs im Endstadium fest. Er verfiel in eine schlimme Depression und sprach mit niemandem mehr. Seine Familie bemühte sich vergeblich, ihn aufzuheitern, konnte aber nichts an der Beerdigungsstimmung ändern, die an ihm immer stärker zutage trat. Nach drei Monaten war W. Jones tot. Wieder einmal hatten die Ärzte mit ihrer Prognose für seine Aussichten Recht behalten.

An dieser Stelle ist die Geschichte jedoch noch nicht zu Ende. Einige Wochen nach dem Tod des einen W. Jones entdeckte ein Student, dass die beiden Patientenakten vertauscht worden waren. Der noch lebende W. Jones, der eigentlich seinem Krebsleiden hätte erliegen sollen, wurde noch einmal zum Röntgen bestellt. Sämtliche Ärzte staunten nicht schlecht, als sich keine Spur von Lungenkrebs fand, bis auf eine kleine Kalkeinlagerung an der Stelle, wo sich der Tumor befunden hatte. W. Jones war komplett geheilt und beschwerdefrei. Hier haben wir es natürlich mit einem Placeboeffekt zu tun, jener seltsamen, medizinisch nicht akzeptablen Anomalie des Geistes, die besagt: “Wenn du fest genug daran glaubst, kannst du geheilt werden.” Natürlich ist das nichts weiter Wissenschaftliches; eher esoterischer oder religiöser Natur.

Der verstorbene W. Jones war ein Opfer des Nocebo-Effektes geworden, einer ebenso merkwürdigen, medizinisch nicht annehmbaren Anomalie des menschlichen Geistes: “Wenn du fest genug daran glaubst, wirst du erkranken und sogar an deiner Krankheit sterben.” Vor allem, wenn die Prognose von einem Arzt oder einer Ärztin stammt. Übrigens vergessen die meisten Mediziner, dass diese Prognose auf statistischen Erhebungen beruht. Statistiken sind immer sogenannte Bell-Kurven. Ausnahmen finden sich auf beiden Seiten. Abweichungen von der Norm zeigen sich gleichermaßen in Richtung “niedrig” wie auch “hoch”. Wenn ihnen der Arzt also sagt, Sie hätten noch sechs Monate zu leben, so kann dies auf der Bell-Kurve zwei Monate oder noch weniger bedeuten, oder auch auf der anderen Seite bis zu vielen , vielen Jahren. Sterben Sie nach genau sechs Monaten, sind Sie ein Musterpatient und lassen sich sehr leicht etwas einreden. Der Arzt wird Recht behalten. Das ist der “Nocebo-Effekt”. Weigern Sie sich jedoch, demstatistischen Mittelwert zu entsprechen und finden die rechte Einstellung, so ist alles möglich.
(Quelle: Roy Martina, Emotionale Balance. 1999, S. 87f)

Die moderne Schulmedizin, die heute nur noch Biomedizin genannt werden möchte, hat viele viele Leben gerettet und viele Leiden lindern helfen können. Dennoch stehen ihr immer mehr Menschen skeptisch gegenüber. Trotz all der wunderbaren Chemikalien und computergesteuerten Testgeräte, trotz der Tatsache, dass die westlichen Länder 8 bis 10 Prozent ihres Bruttosozialproduktes für Gesundheitsfürsorge ausgeben, scheint man Asthma, Arthtritis, Diabetis, Krebs, Alzheimer und die anderen vielen chronischen, degenerativen Krankheiten kaum heilen oder auch nur beeinflussen zu können (vgl. Mc Taggert 2000; Coleman 2006). Autoimmunkrankheiten nehmen zu; Kinder erleiden Impfschäden. In den Krankenhäusern kann man sich leicht eine Infektion mit multiresistenten Keimen einfangen, Opfer falscher Diagnosen oder Fehlbehandlungen werden oder auch durch eine Reaktion auf ordentlich verschriebene Medikamente  erkranken oder gar sterben. In den USA, wo jedes Jahr rund vierzigtausend Menschen erschossen werden, gibt es dennoch ein knapp dreimal höheres Risiko, von einem Arzt getötet zu werden als durch eine Schusswaffe. Prof. Jürgen Fröhlich, Direktor der Anteilung Klinische Pharmakologie  der Medizinischen Hochschule Hannover, hat auf Basis einer umfangreichen wissenschaftlichen Studie errechnet, dass allein in den internistischen Abteilungen deutscher Kliniken jährlich 58.000 PAtienten an den Folgen unerwünschter Medikamentennebenwirkungen sterben.

(read more: Wolf-Dieter Storl. Ur-Medizin. Die wahren Ursprünge unserer Volksheilkunde)

 

 

 

1 Kommentar

  1. “es geht einfach darum die Kontrolle über all diese Faktoren zu gewinnen,”:

    Aber bitte nicht per rein rationaler Kontrolle versuchen, das wird bei Neurotikern – und das sind die allermeisten “Zivilisierten” – nicht klappen. Die Neurose / verletzte Seele findet IMMER einen Weg, ihre symbolischen Symptome zu manifestieren.

    Der richtige Weg ist die grundlegende Heilung, die Ganzwerdung und Vereinigung / Identifikation mit der Seele, dem “höheren / wahren Selbst”. Damit ist der Mensch Herr über sein Leben.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.