Geheimsache Aufklärung

Was befindet sich jenseits der Aufklärung

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Die Informations- und Aufklärungs-Gesellschaft weitet sich immer weiter aus. Und sicher wird sich kaum jemand mehr über einen Mangel an Informationen, vor allem nicht im Internet, beklagen können.

Wir finden zu nahezu jeder Idee, jeder Philosophie, jeder Entdeckung, jeder noch so kleinen oder großen Begebenheit eine Fülle an Informationen, sogenannte „Tatsachen“, Expertenmeinungen, Studien, Erfahrungsberichte, Kritiken, Gegendarstellungen, Diskussionen, Aufklärungsfilmchen, Info-Spots, Webseiten, Zeitungsartikel, Podcasts, Reportagen, Videos,  Interviews, Blogs, Push-Messages usw., usw. Selbst im Kleinen, und ich schließe mich selbst nicht dabei aus, wird vieles Gelesene mal mehr, mal  weniger reflektiert auf Facebook kommentiert, kritisiert, begutachtet geliked oder gehatet…  Selbst wenn es nur das Foto vom letzten blutigen Steak ist…

Zwei Dinge sind sicher:

A) Wer eine bestimmte Meinung haben will findet mit Sicherheit die passenden Inhalte, um die für ihn angenehmste Ansicht weiträumig zu untermauern. Logik ist dazu nicht erforderlich!

B) Der permanente Informationsbeschuss triggert unseren Verstand ständig zu reagieren und beschäftigt zu bleiben. Das pausenlose schnelle Reagieren auf Social Media und Messengern führt außerdem nebenbei beim Gegenüber zu einer Instance-Response-Erwartungshaltung – dazu, dass wir uns bereits ein schlechtes Gewissen entwickeln, wenn nicht jeder zu jedem Zeitpunkt immer gleich weiß, weshalb wir eine Nachricht zwar empfangen haben, aber nicht innerhalb von 3,5 Sekunden darauf reagieren. In unseren Köpfen läuft Ping-Pong und zwar pausenlos, mit 50 Bällen gleichzeitig… Dieses wiederum führt zu einem Gewohnheits-Reaktionsschema, welches uns unsere permanente Überforderung zwar noch irgendwie ertragen lässt, jedoch – weil wir ein Entscheidungs-Programm abrufen, anstatt individuelle Entscheidungen zu treffen – hat unser Denken und Tun nur noch wenig eigene schöpferische Substanz und man könnte uns auch als Automaten für hirnlose Tätigkeiten hinstellen oder später durch ebensolche ersetzen. Und ebenso gewohnheitsmäßig reaktiv gehen wir mit jeder Art von Weiterbildung und/oder Aufklärung um.

Die Fülle der auf uns einprasselnden Informationen  noch rein intellektuell zu verarbeiten ist vollkommen unmöglich geworden. Wir haben überhaupt nicht mehr die Kapazität die Grundlagen der Informationen – oder umgangssprachlich: die Quelle – noch eingehend zu prüfen. Wir vertrauen vielmehr darauf, dass dieses oder jenes stimmen muss, weil wir zum Beispiel einen Autor für glaubwürdig halten, weil ein bestimmtes Siegel auf der Webseite steht, weil uns diese oder jene Person sympathisch ist oder weil grüne Packungen immer automatisch Bio sind. Dies alles sind einprogrammierte Trigger für unseren Verstand, keine wirklichen Entscheidungs-Kriterien. Und die wohl größte Falle nach welcher wir Vertrauen vergeben: wenn uns eine Information selbst gut in den Kram passt. Alles andere wird ohnehin ausgeblendet.

Eine leichte Falle

Eine ganz beliebte Falle, in welche vor allem die Aufklärungs-Liebhaber oder „Verschwörungstheoretiker“ gerne tappen, und ich nehme mich selbst dort nicht aus, sind Artikel welche sich den Anschein von „Aufdeckung“ geben. Solche Artikel eben, die etwas bisher Verborgenes – meist Böses – entlarven und womit nun endlich reinen Tisch gemacht werden soll.

Was ganz sicher passiert ist, dass wir mit Informationen jedweder Coleur, sei es politisch, medizinisch, wissenschaftlich, psychologisch usw. regelrecht zugeschissen werden. Die Folge davon, und meiner Meinung nach auch die Absicht daran ist, dass wir irgendwann nur noch verunsichert und verwirrt durch die Gegend rennen, weil alles stimmt und auch gleichzeitig wieder nichts. Uns wird quasi die Orientierung unter den Füßen weggerissen, eine Medien-Überforderung initiiert, welche uns kognitiv und physisch außer Kraft setzt. Ja, auch die Aufklärer unter uns werden ständig mit Dingen beschäftigt, welche am Kern der Sache – nämlich uns selbst – vollkommen vorbei gehen. Die Falle ist, dass wir glauben erst dann im Frieden mit uns selbst sein zu können, wenn alles Dunkle dort draußen ein Ende gefunden hat. Na dann viel Freude und vor allem: viel Geduld!

Natürlich ist es wichtig zu wissen, dass die Welt, so wie sie uns präsentiert wird eine Farce ist. Wer aber meint alle – wirklich alle – Einzelheiten darüber wissen zu müssen, wird irgendwann feststellen, dass der Kaninchenbau unendlich lang ist und  stets und ständig nicht nur von jenen weiter gesponnen wird, welche uns kontrollieren wollen (siehe der Film „Wag the Dog“ mit Dustin Hoffmann), sondern auch von übereifrigen Aufklärungsspekulanten, welche ohne es zu wissen dem ganzen Wahnsinn in die noch Hände spielen, obwohl sie eigentlich das Gegenteil wollen.

Wo geht es nun lang?

Für Neueinsteiger in die Welt der alternativen Medien ist ein Zurechtfinden fast absolut unmöglich geworden und natürlich wird ihnen der Zugang zu wirklich wichtigen Informationen dadurch erheblich erschwert, was mit Sicherheit kein Zufall ist. Fast jeden Tag sprießen neue Mega-Blogs aus dem Boden, welche urplötzlich von einem Tag auf den anderen Millionen von Lesern haben. Ein derart unorganisches Wachstum ist ein sicheres Zeichen, dass dort etwas nicht stimmen kann. Und die Berichte gehen nicht etwa weiter in die Tiefe, sondern lediglich ins Extrem! Von „die Welt geht unter und alles ist ganz furchtbar schlimm überfüllt mit Kinderfickern“ bis zu „Endlich wird dem Wahnsinn ein Ende gemacht und Merkel tritt ab“… Jajaja, BLA, BLA, BLA

Das einzige was mit solch reißerischen Artikeln getriggert wird ist unsere Verstandes-Emotions-Reaktionsmaschinerie. Und es ist  absolut kein Ende in Sicht – never ever, ever, solange man auf dieser Schiene bleibt. Zum anderen gehen die wertvollen Informationen in der ganzen Flut unter, wenn man nicht weiß wie man diese bekommt oder aus dem ganzen Chaos herausfiltert.

Ich will damit nicht sagen, dass an den aufklärerischen Dingen nichts Wahres dran ist oder dass man nicht im Wesentlichen wissen sollte was so läuft, aber wir können letztlich nicht wirklich beeinflussen, was irgendwelche Vollidioten in irgendwelchen Ämtern oder in den Dungeons unterhalb von Berlin und Wien so verzapfen. Diese hören erst dann auf wenn sie entweder absterben oder ihnen jemand dabei behilflich wird, dass sie abtreten. Aber ehrlich, könntest Du jetzt, heute Merkel von ihrem Stuhl herunter bekommen, UND Macron UND die Pädo-Netzwerke UND das Militär UND  die Pharma UND alle Bankenchefs UND die Rockefellers UND UND UND? Nein? Dann sollte man damit auch nicht allzu viel Energie verschwenden. Viel eher ist es wichtig, und darauf kommt es ja bei allen Bemühungen letztlich an, dass die Auswirkungen einer vollkommen wahnsinnig geworden Welt nicht mit aller Wucht bei Dir zu Hause ankommen.

Was kann man tun, wenn man den Dingen anscheinend hilflos ausgeliefert ist?

Der beste Ort sich vor ungewolltem Zugriff zu schützen ist, sich selbst und sein eigenes persönliches Feld und Umfeld absolut klar und sauber zu halten, in allen Aspekten, kompromisslos in die eigene Kraft zu gehen. Selbst ein Gestapo-Polizist muss über Deine Schwelle oder Dir an Deine Wäsche, wenn er Dich einbuchten will. Und der beste Weg in solch eine Situation gar nicht erst zu kommen ist sich entsprechend richtig zu verhalten. Nicht etwa um wie ein kleines Mäuschen den Gefahren ängstlich aus dem Weg zu gehen, sondern um der Umwelt unmissverständlich anzuzeigen, dass hier jemand aufrecht, gesund, klar, wahrhaftig und fest verankert steht, kompromisslos und schöpferisch. Diese spirituelle Komponente wird in fast allen Aufklärungs-Berichten nicht erwähnt. Und das heißt, dass jene Autoren noch arg in Gefahr sind, selbst Opfer dieses Systems zu werden, weil sie gegen es kämpfen anstatt primär für sich selbst einzustehen. Wer für sich selbst steht, weiß wann es Zeit ist zu kämpfen und wann zu schweigen. Er braucht die Menschen nicht in Freunde und Feinde zu unterteilen, weil sein Urvertrauen so groß ist, dass er seinen eigenen Handlungen generell vertraut, JEDEM Menschen oder Alien gegenüber. Er muss sich nicht prinzipiell mit dem Seerecht oder juristischen Spitzfindigkeiten auseinander setzen, es sei denn, er spürt, dass es wichtig ist, jedoch eben nicht aus der Angst heraus von einer BRD-Firma aufgefressen zu werden. Das ist ein himmelweiter Unterschied – ein höllenweiter auch… Apros pos Hölle: Und er muss auch nicht aus Angst vor Seelenpein irgendeiner religiösen Doktrin folgen.

Allerdings wird ein solcher Mensch auch immer wissen, wo er wirklich steht und was er sich zutrauen kann und was nicht. Sicherlich wird er nicht so dumm sein, nach einer Woche Internetsuche über die Hintergründe des Staats-Firmen-Wesens sich derart weit aus dem Fenster zu lehnen und einen vollumfänglichen Kampf gegen die Justiz anzuzetteln oder jeden Polizisten wegen Amtsanmaßung anzufeinden. Denn was nützt all die ganze Aufklärungsarbeit, wenn die Karriere alsbald in Armut oder im Psycho-Krankenhaus endet? Welchen Nutzen kann man dann noch bringen, außer dass dann noch umso mehr Menschen Angst bekommen aufzustehen. Märtyrer sind allerhöchstens für  bereits entschlossene Menschen ein gutes Beispiel. Für alle anderen – und das sind die meisten – dienen sie den Mächtigen als Abschreckung. Von wegen: „Man will keine Märtyrer…“ Doch, man will sie!!! Jesus hängt noch heute als blutiges Beispiel an jeder Kirchenwand! Und was buckeln die Gläubigen… Schaut Euch an, was für eine Wurst aus Julian Assange geworden ist, nur als Beispiel. Heroisch mag die Story vielleicht erscheinen – wenn sie denn stimmt, aber ist es wirklich vorbildlich im Dreck zu enden??? Clever ist das sicherlich nicht. Sieht so die Zukunft der Menschheit aus – im Knast und ungepflegt? Man tut doch nur so, als wolle man keine Märtyrer, damit die Menschen es erst recht tun und aus falscher Ehre heraus vorzeitig blind losmarschieren und für andere den Kopf hinzuhalten ohne sich vernünftig vorzubereiten, bevor man wirklich so stark ist etwas zu erreichen. Allein schon aus Widerstand gegen das System. Das ist aber der Trick, weil die Menschen aus Widerstand meist doch nur das Gegenteil von dem tun, was man ihnen sagt!! Sehr berechenbar und steuerbar! Märtyrer sind nicht gefragt, auch wenn es heldenhaft klingt und dargestellt wird, sondern es sind Menschen gefragt, welche dauerhaft in ihrer Kraft stehen und damit andere inspirieren es ihnen gleich zu tun. Nur ein Dummkopf würde sich für andere in Dreck werfen, wenn diese das a) gar nicht wollen und b) einem dafür noch mit dem Messer in den Rücken fallen. Und die, die das nicht tun können schon  selber laufen und brauchen gar keinen Märtyrer.

Hinter all der Medien-Verwirrung steckt einerseits eine große Verstandes-Falle und andererseits DIE große Chance, die Dinge einmal von einer anderen Warte aus anzugehen. Aber dieses Angehen ist ein fortwährender intensiver Prozess, der viel mehr Mut erfordert als nur sich „Freiheit“ aufs T-Shirt zu malen. Mut dazu, die Dinge mit Geduld anzugehen.

Tja, da wären wir wieder mal. Es bleibt unvermeidlich, wenn man sich in Richtung Freiheit und Klarheit bewegen möchte, sich mit den eigenen Ängsten und Programmierungen tiefgreifend auseinanderzusetzen. Die größten Fallstricke haben wir IN UNS. Solange wir uns von einer Welt-Eliten-Mafia in irgendwelche wie auch immer gearteten Emotionen treiben lassen, wird man uns immer wieder eindämmen können. Der einzige Weg dort heraus ist sein echtes Gefühl (nicht die Emotionen!) und seine Intuition zu schulen. Und mir ist nur ein einziges Training bekannt, bei welchem man das vollumfänglich lernen kann. Den Link dazu findest Du unten.

Also, entdecke nicht nur die dunkle Welt dort draussen, sondern auch das was jenseits davon – vor allem in Dir – noch so existiert.

Michael Kriegs

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Video-Link: http://freespiritinfo.com
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Michael Kriegs, geb. 1975 in Herford/Westfalen ist Software & Multi-Media-Designer, Techniker, Musiker und seit 2016 in Regie und Redaktion des Internet-TV-Senders FreeSpirit®-TV tätig. Seit 2018 ist er dort auch als Moderator vor der Kamera zu sehen. Sein seit der Kindheit bestehendes universelles Interesse an allen Bereichen des Lebens brachte ihn schließlich auch zur aktiven Bewusstseinsforschung. Seither verfasst er eigene themenübergreifende Artikel von Gesellschaftspolitik über Technologie bis hin zur Spiritualität. "Jedes Prinzip, welches man in einem Bereich des Lebens finden kann, gibt es auch in jedem anderen. Daher kann jeder im Grunde alles verstehen, wenn man den entsprechenden Vergleich findet."

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