FOLTERSCHLACHTUNG EINES SCHWEINES

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2015 wurden in Österreich 20 Schlachthöfe mit versteckten Kameras überwacht. 3000 Stunden Videomaterial mussten vom Verein gegen Tierfabriken ausgewertet werden. Jeder einzelne Betrieb wurde angezeigt.

Ein paar Szenen haben sich für immer ins Hirn gebrannt, zumindest bei den TierschützerInnen, während der allergrößte Teil der Menschen lieber wegschaut.

Eine echte Horrorszene war die Hinrichtung eines Schweines im Schlachthof Stürzenbecher in Klagenfurt…

…wie es sich auf den letzten Metern mit seiner ganzen Kraft zur Wehr gesetzt hat, weil es nicht dorthin wollte, wo die Todesschreie der anderen hergekommen sind, wie es dann von zwei offensichtlich perversen Schlachthofmitarbeitern mit einem Elektroschocker hingerichtet worden ist – und über den sterbenden Körper hat man schon die Nächsten weitergetrieben. Abartig? Krank?

DER GANZ NORMALE SCHLACHTHOFALLTAG

Brennende Zigaretten auf den Rücken der dicht an dicht auf ihr Ende wartenden Schweine, ein junges Rind, das eine halbe Stunde in der Tötungsbox ausharren muss – Pech, wenn genau nachdem es da hineingeprügelt worden ist, die Mittagspause beginnt… immer wieder nur mangelhaft betäubte Tiere, die bei vollem Bewusstsein qualvoll sterben müssen, brüllend, verzweifelt um sich schlagend, einmal zwei für den Schlachthof noch viel zu kleine Ferkel, die offensichlich irrtümlich mit den größeren hierher gekommen sind und einen halben Tag lang das Schreien und Sterben der Artgenossen miterleben müssen. Ihren Verfall zeichnen die Kameras ganz nebenbei auf. Auf demselben Video zufällig auch die Horrorfolterung des Schweins. Wir nannten es Rosi.

Der österreichische Schlachthofskandal ist längst Geschichte. Die Schuldigen bekamen lächerliche Strafen.

Jemand hat auch dieses Tier gegessen. Ob das Unterbewusstsein etwas von den Qualen mitbekommt? Es heißt doch “Du bist, was du isst.” Armes Schwein!

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