Faszination HERZ

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Bekanntlich gibt es zwei Arten der Geschichtsschreibung: die offizielle und die wahre. Diesen Aphorismus hat man früher in geselliger Runde vielleicht eher augenzwinkernd zum Besten gegeben. Heute erkennen immer mehr Menschen seinen bitteren Ernst. Die Wahrheit wird uns von offizieller Seite für viele lebensrelevante Bereiche vorenthalten. Das wird nirgends so deutlich wie beim Thema Gesundheit. Ich will in diesem Essay keinen Kreuzzug gegen die Schulmedizin führen. Ihre Errungenschaften, Ihre Erkenntnisse und Einblicke sind unbestritten, ja geradezu phänomenal. Doch beim Blick auf die Details kommen ihr desöfteren ganz wesentliche Aspekte des Gesamtbildes abhanden. Natürlich steht hinter dem Tunnelblick auch Lobbyismus. Es gibt für das wirtschaftlich orientierte Gesundheitswesen nichts Schlimmeres als ein unheilbar Gesunder…

Ich möchte am Beispiel Herz zeigen, welche fundamentalen Erkenntnisse die Schulmedizin einfach links liegen lässt oder stillschweigend ignoriert. Wie so oft, wenn man sich einem Thema nähert, lohnt es sich, ein paar Grundfragen zu stellen, die an zentralen Glaubensüberzeugungen rütteln.

Das Herz ist keine Pumpe!

Diese geradezu häretische Behauptung scheint jeder Grundlage zu entbehren, wissen wir nicht erst seit Leonardo da Vinci, dass das Blut vom Herzen durch den Körper gepumpt wird. Auch der in der Umgangssprache sprechen wir von der Pumpe, wenn wir uns auf den überaus interessanten, unaufhörlich schlagenden (Misch-)Muskel im Mediastinum beziehen.

Doch: Wie ist es möglich, dass ein so relativ kleiner und schwacher Muskel wie das Herz einen so großen Druck aufbauen kann, um das viskose Blut ein Menschenleben lang durch alle Widerstände kilometerlanger Gefäße zu bewegen?

Die Schulmedizin selbst liefert erstaunlicherweise eine Antwort, die der Pumpen-Hypothese zuwiderläuft! Sie sagt: Das Herz-Kreislauf-System ist ein geschlossenes System mit unterschiedlichen Druckverhältnissen. Im Herzen (kleine Durchschnittsfläche) herrscht relativ hoher Druck (relativ zur Blutmenge). Das Blut wandert durch Arterien zu den Kapillaren, wobei der Druck aufgrund der Größe der Gefäße zunehmend kleiner wird. Nachdem der Austausch von Nährstoffen an der Schnittstelle zwischen Kapillaren und Zellen stattgefunden hat, gelangt das Blut in den venösen Kreislauf. Von den Venolen zu den Venen nimmt der Druck zunehmend ab (Durchschnittsfläche ist sehr groß).

Nun lautet ein Lehrsatz der Hydraulik aber: In geschlossenen Systemen, in denen Flüssigkeiten bewegt werden, ist die Geschwindigkeit derselben umgekehrt proportional zur Durchschnittsfläche.

Das heißt: Im Herzen mit seiner geringen Durchschnittsfläche ist die Geschwindigkeit des Blutes am größten, während in den Kapillaren, wo die Durchschnittsfläche am größten ist, die Geschwindigkeit am geringsten ist.

Das führt nun zwingend zu einer medizinischen Paradoxie, denn

(a) Auf der Ebene der Kapillaren kommt das Blut zu einem Stillstand, oszilliert sogar für einen Moment und bewegt sich dann wieder weiter.

(b) Die Geschwindigkeit des Blutes ist bei Austritt aus und Eintritt in das Herz in etwa gleich.

(c) Die Aorta beschreibt beim Austritt aus dem Herzen zunächst eine aufsteigende Kurve bevor sie sich „nach unten“ in die Peripherie bewegt. Die Gefäße, die zu den Schultern, dem Hals und Kopf führen, treten aus dem Aortenteil aus, der die größte Kurve beschreibt. Während der Systole biegt sich die Aorta noch mehr und erhöht damit den Widerstand des fließenden Bluts zusätzlich (physikalischer Widerspruch bzw. ökonomische Unlogik!).

Jeder Ingenieur weiß, dass er in einem engen, schnell abwärts fließenden Strom, der in einen Teich mündet, die Pumpe, die es benötigt, um das Wasser wieder aufwärts zu pumpen, an der Stelle installieren muss, an der die Durchschnittsfläche am größten und die Geschwindigkeit des Wassers damit am geringsten ist. Die Pumpe an der Stelle zu installieren, an der die Geschwindigkeit am größten ist, wäre ein fundamentaler Ingenieursfehler. Das Herz wäre also, wenn es wie eine Pumpe funktionierte, besser in der unteren Körperhälfte platziert.

 Ist das menschliche Herz ist ein Design-Fehler?

Wir hätten kaum tausende von Jahren überlebt, wenn das so wäre. Die primäre Funktion des Herzens kann nicht die einer Pumpe sein! Die „Pumpe“ muss auf der Ebene der Kapillaren angesiedelt sein, damit sie nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten Sinn macht (dort ist die Durchschnittsfläche am größten und die Blutflussgeschwindigkeit am geringsten).

Tatsächlich ist die Physiologie des Herzens diese: Auf dem Weg zum Herzen zurück wird die Durchschnittsfläche der Gefäße zunehmend kleiner und das Blut fließt schneller. Die Klappen der Venen pumpen das Blut „aufwärts“ und Muskelkontraktionen der Beine unterstützen diese Funktion zusätzlich. Bei Eintritt in das Herz ist die Blutflussgeschwindigkeit maximal. Die Funktion des Herzen besteht nun darin, das hineinströmende Blut zu dämmen. Dazu fängt es dieses in vier Kammern ein, die wie Reservoir-Tanks fungieren. Wenn diese Tanks maximal gefüllt sind, öffnen sich die Klappen und das Blut tritt aus. Die Funktion des Herzens kann damit am besten beschrieben werden als hydraulischer Kolben: Wenn sich die Klappen öffnen, wird das Blut aus den Kammern herausgesaugt und der „Abflusskanal“ (Aorta) beugt sich so, dass er eine Art Schleudereffekt produziert. Das „Pumpen“ ist damit nicht eine Folge der Kontraktion der Herzwände, sondern eine Folge der Energie des eingeschlossenen Bluts in den Kammern. Um die Klappen zu öffnen, braucht das Herz wenig Energie und ist so in der Lage, ohne große Belastung ein Leben lang  zu arbeiten, ohne jemals stillzustehen.

Die Menge Blut, die in die Kapillaren eintritt, entspricht nicht der Menge, die in die Venolen austritt. Das liegt daran, dass Nährstoffe und Sauerstoff in die Zellen ab- und Kohlendioxid und Wasser in das Blut aufgenommen werden. Die Zunahme durch Wasser in die Venolen (osmotischer Druck) drückt das Blut in Richtung Venen. Die Pumpe im Herz-Kreislaufsystem entsteht also in der Peripherie durch Stoffwechsel von Millionen von Zellen an der Zell-Gefäß-Schnittstelle.

 Interessant – So what?!

Sie werden sich vielleicht fragen, welchen Unterschied das für sie macht, ob das Herz eine Pumpe oder ein Kolben ist. Wenn beide versagen, muss man sterben.

Stimmt! Aber wie die Schulmedizin bei Herzproblemen behandelt, ist unmittelbar davon abhängig, wie sie das Herz versteht. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Todesursache Nummer Eins, entsprechend viel Aufwand wird getrieben, um diese Erkrankungen zu „kurieren“. Es dürfte jetzt vielleicht klarer sein, dass die Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wegen des falschen Verständnisses der Funktion des Herzens ursächlich falsch behandelt wird.

Wie sehr das Herz falsch verstanden wird, zeigt auch folgendes:

Es hat 75 Trillionen Zellen und stellt somit das elektromagnetische Zentrum des Körpers dar. Sein elektromagnetisches Feld ist fünftausendmal stärker als das des Gehirns; sein elektrisches Feld ist sechzigmal größer. Zirka 65 Prozent seiner Zellen sind neuronal und damit identisch mit der Morphologie von Hirnzellen. Das Herz verarbeitet Emotionen und sinnliche Wahrnehmung; es hat ein Gedächtnis, kann riechen und Umweltereignisse interpretieren. Es hat Drüsen und produziert Hormone, die auf Gehirn und Körper Einfluss nehmen.

Diese objektiv messbaren Fakten kann eigentlich auch ein eingefleischter Hardcore-Schulmediziner nicht leugnen; er müsste sich einem Paradigmenwechsel zwangsläufig anschließen.

Warum ist (mir) das Thema Herz so wichtig?

Es hat einen Grund, warum die großen Dichter und Literaten dem Herzen eine so große Bedeutung beimessen. Seine Funktion und Aufbau, vor allem aber seine Rhythmik, verkörpern ganz unmittelbar das Prinzip allen Lebens. Das Herz hat – das ist trivial – eine Frequenz. Allerdings ist es kein Metronom. Ganz im Gegenteil, es wäre schlecht um Sie bestellt, wenn Ihr Herzschlag immer die gleiche Rhythmik hätte. Ein gesundes, leistungsfähiges Herz variiert die Abstände zwischen den Schlägen. Die Wissenschaft nennt das Herzratenvariabilität. Statt also bei einem Puls von 60 Schlägen die Minute alle 1000ms einmal zu schlagen, wechselt das Herz den Rhythmus und schlägt mal nach 1100ms und mal nach 900ms. Je mehr Variabilität Ihr Herz hat, desto besser reagiert es auf Stress und desto anpassungsfähiger ist es.

Alles Leben ist eine Funktion von Frequenzen und Schwingungen. Je biologischer diese sind, desto gesünder sind bzw. bleiben wir.

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