Die Wahrheit über die Produktion der Schafswolle

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(c)https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93/Schafe_auf_Panzerwiese_Muenchen2.jpg

Woher kommt die Wolle?

Die Herstellung der Wolle findet überwiegend in Australien statt. Hier werden beispielsweise Merinoschafen mit faltiger Haut und somit erhöhten Wollwachstum für die Wollproduktion gezüchtet, welche dann in wärmeren Regionen von Mücken befallen und von deren Larven von innen aufgefressen werden.

Die Haltungsbedienungen

Die Schafherden benötigen eine große Fläche sowie Futtermenge. Womit sie wunderbar zur Verschmutzung des Wassers beitragen, welches zu Umwelt Problemen führt. Außerdem werden die Tiere auf Grund ihres Mückenbefalles regelmäßig mit Pestizid behandelt. Dadurch gilt die Wolle als
eiweißverändernd, allergieauslösend oder krebserregend.

Was notwendig ist

Um die Wolle zu gewinnen werden diese aber auch Tiere wie Cashmere- und Mohair-Ziegen, Alpakas sowie Angora-Kaninchen fixiert und in Rekord Geschwindigkeit geschoren. Durch den Zeitdruck sind tiefe Schnittwunden der Tieren Standard.

Wenn keine Wolle mehr wächst

Wächst den Tieren nicht mehr ausreichende Wolle nach werden diese schließlich weltweit an den Schlachtereien verkauft. Dazu werden die Tiere noch lebend in die verschieden Ländern transportiert und sind zahlreichen Infektionen und Krankheiten ausgesetzt. Einige der Tiere überleben die Strapazen der Reisen, da sie zu krank, erschöpft oder schwach sind. Den Überlebenden hingegen wird spätestens beim erreichen ihres Ziel Orts die Kelle durchgeschnitten, oftmals noch während ihres Bewusstseins.

Und die deutsche Schafe?

Bei uns in Deutschland findet übrigens keine Massenproduktion der Wolle statt, da hier zu Laden die Schafe hauptsächlich der Fleischproduktion dienen. Die Wolle dieser wird von der Menge her als nicht Lohnend mit minderwertige Qualität abgestempelt und findet daher keinen Abnehmer wodurch es somit als Abfallprodukt gilt.

Die Alternativen

Welche alternative bleibt dann noch? Auf Kleidungsstücke aus pflanzlicher oder synthetischer Garn zurück greifen. Diese halten ebenfalls Warm und gibt es inzwischen in mehreren Ausführungen, bei den garantiert jeder etwas findet. Eine Grundlage hierfür kann unter anderem Baumwolle, das wohl bekanntest aber auch Leihen, Sojaseide, Hanf oder Bambus sowie Polyacryl oder Polyamid bieten.

 

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