Die Karriere als Filmtier- ein Job mit Schattenseiten

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(c) https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/87/Chimpanzee-Head.jpg

Während die große menschlichen Schauspieler Jahre lang auf ihrer Karriere hinarbeiten und dies freiwillig entschieden haben. Bedeutet die Karriere für ein Filmtier viel Schmerz und Leid hinter den Kulissen. Sie dienen nur unsere Unterhaltung das Tierwohl wird hierbei wenig geachtet.

Strafe statt Belohnung

In der Vorstellung vieler Menschen funktioniert ein erfolgreiches Tiertraining, indem das Tier den erlernten Trick durch ständiges wiederholen und der Verknüpfung von Belohnungen erlernt. Diese Maßnahme funktioniert vielleicht ganz gut beim eignen Hundetraining. Doch bei Filmtiere Vor allem bei den exotischen Wildtieren werden Methode wie Stromschläge, Futterentzug und Schläge angewandt um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Was nicht passt wird passend gemacht

Um die Gefahren insbesondere für den Menschen von aufgebrachten und verwirrten Tieren zu mindern, werden den Tieren Krallen gezogen, Eckzähne entfernt usw. Dieser Eingriffe müsste nicht sein wenn das Tier für die Unterhaltung nicht missbraucht werden würden.

Beraubung natürlicher Lebensräume

Ein Elefant der in einer sozialen Gruppe lebt und Kilometer weit durch die Savanne streift. Der Menschenaffe, der uns aus der Tierwelt am ähnlichsten ist und in der Natur mit der gesamte Familie von Baum zu Baum klettern. Sowie all die anderen Tiere die in der Wildnis einen unendliche Freiheit verspüren. Könnten einzeln gehalten in Käfigen ihren natürlichen Instinkten natürlich nicht mehr nach gehen.

Jungtiere werden ausgewachsen unbrauchbar

Am Beispiel des Affens lässt sich zeigen wie die Tiere ausgenutzt werden. Ein Affenbaby wird dem Muttertier entrissen. Für Mutter und Kind ein grausames Erlebnis. Normalerweise leben die Affenkinder 8 Jahre bis zum Erwachsenalter bei der Mutter und werden noch bis zum 4.Lebensjahr gestillt. So viel zu früh getrennt von der Mutter wachsen die Affenkinder in Käfigen auf. Sie werden “trainiert” für die Filmbranche. Was Ausübung von Gewalt bedeutet sollten sie nicht wie erwartet Tricks ausführen. Sobald die Affen ausgewachsen sind, sind diese nicht mehr brauchbar. Ein ausgewachsener Menschenaffe ist gegenüber eines Menschen Kräfte mäßig überlegen. Die Affen sind schwer lenkbar und das Risiko mit ihnen zu arbeiten wird schlicht weg zu hoch. Der ausgewachsen Affen wird mit anderen Artgenossen jedoch nicht zu recht kommen, da er nie deren Verhaltensweisen erlernen konnte. Somit muss er sein restliches Leben weiterhin einsam verbringen.

Beliebte Zdf Serie “Unsere Charly” leider auch von Tier Ausbeutung betroffen.

Es ist nur eines von unzähligen Filmbespiele. Ich habe dieses Serie als Kind geliebt. Ein Affe der zuhause bei der Familie wohnt mit dem Familienvater, welcher ein Tierarzt darstellt, der Tiere stehst in Notsituationen hilft. Doch auch hier wurden die Filmaffen nicht besser behandelt als an andere Sets. Insgesamt spielten 15 Affen mit die alle samt nach den üblichen Standards behandelt wurden. Dazu gehörten unhygienische enge Käfigen und mangelnde Beschäftigungen der intelligenten Tiere. 10 Jahre dauerte es bis die Produktion der Serie endgültig gestoppt wurden. Obwohl die Fälle von Tierquälerei schon länger bekannt waren.

Positives Beispiel moderner Filme “Plant der Affen”

In den erfolgreichen Kinofilm kamen zwar zahlreiche Affen vor und dennoch wurde kein einziges Tier dazu ausgebeutet. Computer Animation machte dies möglich. Ein Filmtier mit der vorhandenen Filmtechnik vielleicht gar nicht mehr notwendig?

Was kann man tun?

Man sollte keine Kinofilme mehr besuchen in denen echte Tiere auftreten. Und kann so zumindest eine Stimme den Tieren in den Filmen geben. Wer einen Schritt weiter gehen möchte kann sich an Sender und Produktionsfirma wenden und äußern, dass man Tiere im Showgeschäft ablehnt.

Quelle:

http://www.peta.de/hintergrundwissentvwerbung

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