Der Joker is(s)t vegan

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Nach Größen wie Cesar Romero, Jack Nicholson, Mark Hamill, Roger Stoneburner, Heath Ledger, Jared Leto und Cameron Monaghan ist Joaquin Phoenix der achte Protagonist des 80er-Jahre-Thrillers um den mal als Witzfigur mal als Serienmörder dargestellten Batman-Gegner.

1966 wurde die über 75 Jahre alte Comic-Story erstmals fürs Fernsehen verfilmt.

Der Joker 2019 ist ein Mann mit einer von Promis leider noch viel zu selten so offen gelebten Leidenschaft: Aus voller Überzeugung setzt sich der 1974 in Puerto Rico geborene Hollywoodstar für die Rechte der Tiere ein.

Schon mit drei Jahren beschloss Joaquin Phoenix vegan zu werden, nachdem er und seine Geschwister das brutale Töten von Fischen mitansehen mussten. “Das war ganz eindeutig nichts für uns. Ich will einem anderen Lebewesen keine Schmerzen zufügen, will ihm nicht seine Babys wegnehmen und will nicht, dass es eingesperrt und geschlachtet wird… Das ist barbarisch und absurd. Ich verstehe einfach nicht, wie man diese Dinge wissen und nicht betroffen davon sein kann.”

Anlässlich der Joker-Präsentation beim Toronto International Film Festival am 9. September nahm Joaquin Phoenix an einer veganen Demo gegen die Tier-Ausbeutung teil.

Am 2. Juni war er beim damals zum 9. mal gefeierten “National Animal Rights Day” in Hollywood dabei. Bei den weltweit in dieser Art abgehaltenen Demomärschen tragen TierschützerInnen tote Tiere durch die Straßen, um auf die stummen Opfer der gnadenlosen Tiervernichtungsindustrie aufmerksam zu machen.

Seit über 10 Jahren beteiligt sich Joaquin Phoenix regelmäßig auch an PETA-Kampagnen. Gegen die Tierausbeutung und deren verheerende Auswirkungen auf die Umwelt zu kämpfen, ist und war schon immer Teil seines Lebens, meint der Joker 2019.

Im wirklichen Leben ist der psychopathische Clown ein Mensch mit ganz viel Herz und Verstand.

2 Kommentare

  1. Liebe Leute,
    der Veganismus ist nichts anderes als eine Marketing der Soja-Industrie, die durch kultige Kampagnen einen bisher nicht-exitierenden bzw. schwachen Markt aufbaut.
    Durch pseudo-relgiöse, pseudo-humanistische Aktionen und Organisationen werden die Konsumenten als eine Gemeinde von Gläubigen rekrutiert.

    Ziel der Sojaindustrie ist es, die Gewinne und Kosten der Futtermittelindustrie für sich als vollen Gewinn einzustreichen.
    Anstatt die Hülsenfrüchte als Futter für Schweine- und Rinderzucht zu verwenden, sollen daraus direkt Endprodukte für Verbraucher generiert werden. Da man der Fleischindustrie den Markt klauen will, muss der Eindruck erweckt werden, dieses Industriefutter könne Fleisch ersetzen.

    Es ist natürlich völlig absurd irgendwelche Produkte aus Hülsenfrüchten als “Fleischersatz” zu bezeichnen, nur weil sie Proteine enthalten und farblich aufgehübscht wurden. Schon immer haben Menschen Gerichte mit Hülsenfrüchten gekocht, aber niemand hat sie als Ersatz für Fleisch betrachtet. Sie waren schon immer nur eine Ergänzung. Das Essen von zu viel Hülsenfrüchte ist nicht gesund.

    Übrigens, ich habe mir die fleischlosen Frikadellen, Hack-Schein-Fleisch etc. angeschaut. Es sieht ekelhaft aus, so etwa wie gequirlte Scheiße. Schon der Anblick ist nur abstoßend. Dieser Mist gehört auf keinen Fall in die Fleischtheke.
    Klar könnte die Farbgebung noch verbessert werden, aber alle Mühe ändert nichts daran, dass diese Produkte KEIN FLEISCHERSATZ sein können.

    • Fleisch ist totes Tier. Was ist daran nicht ekelhaft? Und Veganismus muss nicht gemacht werden, sondern kommt von den Menschen, die spüren, dass Leben das Wertvollste ist, das wir hier auf diesem schon ziemlich kaputten Planeten haben.

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