Die Leber symbolisiert das Leben, der Zustand des Darms dagegen spiegelt die Art wider, wie der betreffende Mensch sein Leben gestaltet und welchen Sinn er seinem Leben gibt. Die Arbeit des Darms besteht in der Verarbeitung von materiellen Dingen, im Sortieren dieser Dinge, im Weiterleiten der nützlichen Dinge in die Blutbahn und im Ausscheiden der unnützen bzw. schädlichen Dinge.

Genau so muss der Mensch tagtäglich Eindrücke, Erlebnisse und Ideen verarbeiten, integrieren bzw. auflösen.

Diese intensive Verbindung von Körper und Geist kann dazu führen, dass sich Blockaden in der Lebensführung auch in manchen Darmbeschwerden äußern. Diese Beschwerden lassen sich dann auch beheben, wenn man seinem Leben eine neue Wendung gibt. Welche Wendung und die wahre Ursache in meinem Leben, kann man leicht beim FreeSpirit® Bewusstseinstraining herausfinden.

Der Darm und die Gesundheit des Menschen

Die Aufgabe des Darms ist nicht nur der Schutz vor ungebetenen Eindringlingen, sondern auch die Versorgung des ganzen Organismus mit Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitalstoffen. Das heißt, mit der Gesundheit des Darms steht und fällt die Gesundheit des Menschen.

Im Darm befindet sind 80 % des Immunsystems:

Ein Teil dieses im Darm befindlichen Immunsystems ist die Darmflora. Dabei handelt es sich um Billionen von bestimmten Bakterien, die in den Falten, Zotten und Krypten der Darmschleimhaut leben und bei der Verdauung helfen. Gleichzeitig verhindern sie, dass schädliche Keime und unverdaute Partikel durch die Darmschleimhaut in den Organismus gelangen. Diese nützlichen Bakterien verlassen ihren Lebensraum nur dann, wenn der Mensch Antibiotika schluckt, was dann bewirkt, dass der Darm anfällig für Infektionen aller Art wird (aggressive Bakterien, Pilze, Parasiten usw.).

Den größere Teil des Immunsystems im Darm bildet das darmassoziierte lymphatische Gewebe, genannt GALT (Gut Associated Lymphoid Tissue). Hierbei handelt es sich um große Ansammlungen von Lymphfollikeln in der Darmschleimhaut (Peyer-Plaques).

Der Darm verfügt in den Darmwänden über ein sehr großes Nervensystem, das auch Bauchhirn genannt wird. Die Nervenzellen unseres Bauchhirns regulieren selbständig, ohne dazu vom Gehirn Befehle abzuwarten, die Ausschüttung vieler Hormone und Botenstoffe. Über die Nervenzellen dieses Bauchhirns steht der Darm in ständigem Kontakt mit dem Gefühlszentrum im Gehirn und leitet an dieses Informationen über die Situation im Verdauungssystem weiter. Somit kann unsere Ernährung, also alles was im Darm landet, unsere Gefühle beeinflussen. Demnach besteht ein Zusammenhang zwischen dem Darm und unseren Emotionen bzw. Gefühlen und dadurch auch Krankheiten, worüber es inzwischen zahlreiche Studien gibt („Gut feelings: the emerging biology of gut-brain communication“ von Emeran A. Mayer; „Darm Gefühle: Die Biologie der Darm-Gehirn Kommunikation“ von Adams JB; „Die Rolle der Darmflora bei Kindern mit Autismus“ von Theije CG usw).

Wir sollten also auf unseren Darm sehr Acht geben, uns genau überlegen, was wir essen, wie wir ihn fordern oder überfordern und vor allem so 2 bis 3 x im Jahr reinigen. Zu glauben, eine gute Verdauung reicht, ist nicht wirklich so, denn unser Darm ist 6 Meter lang, hat eine Oberfläche von 300 -400 m² (das entspricht ungefähr der Größe eines Tennisplatzes!) und besteht aus Falten und Zotten, in denen sich die Stuhlreste oft sogar über Jahre ablagern. Diese Ablagerungen können Allergien und viele Erkrankungen auslösen.

Daher empfehle ich 2 bis 3 Mal im Jahr eine sanfte Darmreinigung mit anschließender Darmsanierung (Aufbau der Darmflora) zu machen, z.B. mit h-SUN clean I+II von Hajoona. Der Darm wird dabei in 2 Wochen sehr sanft gereinigt und in den darauffolgenden 2 Wochen wird die Darmflora durch Zufuhr von guten Bakterien aufgebaut.

Nicht nur in dieser Zeit macht es Sinn auf Zucker, Weizen, Milchprodukte, Alkohol und Kaffee zu verzichten.

Was der Körper in dieser Zeit besonders braucht, ist:

  • gesunde vitale Ernährung, also Obst, Salate, Gemüse, Hirse, Quinoa, Nüsse, Mandeln, Samen, Keimlinge, naturbelassene Öle, stilles Wasser und Kräutertees.
  • frisch gepresste Gemüsesäfte, Smoothies, Gras-Drinks (Gerstengras, Weizengras usw.)
  • Zufuhr von Bitterstoffen zur Entlastung der Leber
  • regelmäßig moderate Bewegung

Quelle (Akademie der Naturheilkunde)

Solltest du eine individuelle Beratung bevorzugen, so freue ich mich auf deinen Besuch in meiner Wohl-fühl-Praxis

Dein Körper wird es dir danken!

Andrea Viertl

 

 

 

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