Der „Bürgerkrieg in Europa“

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T-Online titelt am 4.11.2017: „Bundeswehr spielt Zerfall der Europäischen Union durch“

Deutsche Wirtschaftsnachrichten schrieb bereits 2015: „Schweiz simuliert Zerfall der EU und erwartet Unruhen in Europa“

„Freie Medien“ sprechen aber schon länger von bürgerkriegsähnlichen Zuständen und berichten von massiven Gewaltausbrüchen in europäischen Städten.

Auch wenn die „verharmlosende“ Nachrichtenlage in Deutschland kaum erkennen lässt, wie schlimm die Lage ist, bereitet man sich allem Anschein nach bei den Verantwortlichen auf genau das schon seit mindestens 2 Jahren vor!

Man weiß, was sich da zusammenbraut, aber man verdrängt das in der Öffentlichkeit lieber“, sagt Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Auch der US-Geheimdienst CIA kommt in einer Studie zu dem Schluss: Millionen werden im Zuge der Krise arbeitslos und verarmen. Das birgt das Risiko schwerer sozialer Unruhen und sogar eines Bürgerkriegs.“ (Zitat aus dem Focus).

Alle Probleme, die zu diesen Unruhen führen, sind hausgemacht und waren voraussehbar !

2013 schrieb Focus Money Online: „Euro Experiment war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.20 Jahre Maastricht: „Die Mutter aller Euro-Lügen“ und beschreibt dabei nur eine Grundlage einer künstlich geschaffenen „Europäischen Einheit“.

 

 

Dienstag, 13.08.2013, 09:59

Vor 20 Jahren schufen Kohl, Mitterand & Co. eine gemeinsame Währung für Europa. Obwohl kurz zuvor schon ein erster Vorläufer des Euro krachend gescheitert war – damals sogar ohne jegliche Schuld Griechenlands.

Dieses Jahr erwartet uns ein bitteres Jubiläum: Am 1. November 1993 trat der Vertrag von Maastricht in Kraft. Das angebliche Bollwerk gegen Schulden-Sünder und Haushalts-Trickser. Der uns allen versprochene Garant eines stabilen Euros.

Heute wissen wir, dass der Maastricht-Vetrag nichts taugt. Ja, niemals etwas getaugt hat. Das hätte allen aber auch schon damals klar sein müssen. Denn nur wenige Monate zuvor war schon der erste Versuch einer gemeinsamen europäischen Währung an der Realität gescheitert: Im August 1993 – vor fast genau 20 Jahren – flog der Europäische Währungsmechanismus auseinander. Und zwar aus genau demselben Grund, der auch heute den Euro zu zertrümmern droht: Die gewaltigen wirtschaftlichen Unterschiede zwischen starken und schwachen Ländern machen eine gemeinsame Währung unmöglich.

Parallelen des Versagens

Denn auch bis August 1993 versuchten die Politiker, völlig unvereinbare Währungen aneinander zu ketten. Damals gehörten elf Staaten zum Europäischen Währungssystem: Darunter wirtschaftlich starke Länder wie Deutschland und die Niederlande – aber eben auch Wackelkandidaten wie Spanien, Portugal, Italien sowie Großbritannien (Griechenland war damals noch nicht dabei). All diese Währungen durften um bis zu 2,25 Prozent nach oben oder unten schwanken. Erst ab dieser Grenze mussten die Zentralbanken eingreifen und die schwächelnden Peseta, Escudo, Lira oder Pfund stützen.

Der Traum einer ersten gemeinsamen Währung war rasch vorbei. Die beiden schlimmsten Weichwährungen – damals die italienische Lira und das britische Pfund – verloren wochenlang so stark an Wert, dass es sich die Zentralbanken die immer neuen Stützungs-Milliarden nicht mehr leisten konnten. Lira und Pfund mussten im September 1992 den gemeinsamen Währungsverbund verlassen. Als dann auch noch der französische Franc drastisch gegenüber der Deutschen Mark einbrach, entschlossen sich die Regierungschefs zu einer Verzweiflungstat: Ab dem 2. August 1993 durften die restlichen Währungen um 15 Prozent nach oben oder unten schwanken – statt wie bisher um 2,25 Prozent. Das war das faktische Ende des ersten europäischen Währungsverbundes.

Auch 1993 der Sündenbock: Deutschland

Damals wie heute suchten die wirtschaftlich schwachen Länder einen Schuldigen – und fanden ihn in Deutschland. Ihre Argumentation: Weil sich Deutschland nach der Wiedervereinigung 1990 extrem verschuldete, stieg die Inflation, und die Bundesbank musste die Zinsen deutlich erhöhen. Das stärkte den Wert der D-Mark und trieb die anderen Währungen nach unten.

Soweit richtig. Aber die Stärke Deutschlands war nicht der Auslöser, sondern nur der Verstärker der Währungskrise. Damals wie heute. Denn wirtschaftlich gesunde Staaten hätten es sich leisten können, ihre Zinsen gemeinsam mit Deutschland zu erhöhen, um so ihre Währungen zu schützen. Doch damals steckte halb Europa in einer Wirtschaftskrise – vor allem Italien, Großbritannien und Frankreich. Das nutzten Spekulanten wie George Soros aus und wetteten gefahrlos gegen deren Währungen.

Wer sie sehen will, erkennt hier eine weitere Parallele zur aktuellen Euro-Eskalation: Die Finanzmärkte (vulgo: „Spekulanten“) verschuldeten die Krise nicht, deckten sie aber schonungslos auf. Die Währungswirren der 90er-Jahre hätten sogar eine allerletzte Warnung vor dem endgültigen Euro-Experiment sein können. Denn Europa musste wegen seiner wirtschaftlichen Schwäche die Einführung des Euro verschieben: Er sollte schon 1997 starten, kam nun aber erst 1999 – als Bargeld 2002.

Wer nicht hören kann, muss fühlen

Alle hätten diesen letzten Warnschuss hören können. Hätten. Doch kein Politiker wollte ihn hören…

Noch heute wird aber das “ Experiment Europa“ als besondere Leistung vermarktet.

„Die Zeit“ beschreibt die wirkliche Situation 2016 mit einem klaren Titel:

Zerstört die EU!

Die Europäische Union befindet sich nicht in einer Dauerkrise. Sie ist längst am Ende. Geben wir ihr den Gnadenstoß und fangen neu an!

 

Aber genau das „wieder neu anfangen“ würde letztlich zum gleichen Ergebnis führen, wie alle Experimente zuvor. Man kann nämlich ein „Zusammenwachsen“ nicht künstlich erzeugen.

 

„Europa“ ist eben nicht nur auf der finanziellen Ebene eher „experimentelle Chirurgie“ als ein Zukunftsprojekt! Durch die massive Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen wurde diese „Union“ nun zu einem sozialen und kulturellen Pulverfass. Die ganze Situation ist letztlich nicht mehr mit normalen Mitteln steuerbar und läuft zunehmend aus dem Ruder.

 

Die Bürger erkennen immer mehr, dass sie nicht der Souverän dieses Europa sind, sondern Banken und Investoren das Steuer in der Hand halten. Deutschlands Sozialstaat ist dem Ganzen längst zum Opfer gefallen.

 

Offene Grenzen haben die Sicherheitslage in Europa unkalkulierbar gemacht und die zunehmende Kapitalisierung hat gewachsene Gemeinschaften und ihr soziales Gefüge zerstört.

 

Auch wenn sich die Staaten in Europa kulturell nahe stehen, hat man aber letztlich in vielfältiger Hinsicht die Besonderheiten der einzelnen Volksgemeinschaften bei vielen Planungen missachtet, weil ja „das große Ganze” im Vordergrund stehen muss. Die Länder sind nämlich trotz ihrer geographischen Nähe in weiten Teilen anders gewachsen und stehen auf anderen Grundpfeilern. Somit steht diese Union schon ohne Zuwanderung auf wackligem Boden.

 

Man kann nämlich mit „auf Gleichheit gezüchteten Früchten“  keinen gesunden Nährboden schaffen. Auch weil eben diese Gleichheit die Vielfalt zerstört.

 

Je mehr nun das gebliebene soziale Gefüge unter Druck gerät, je mehr Druck kommt auf die Schweißnähte des Kessels des schon lange unter Druck stehenden Europa.

 

Dazu ein Beitrag der „Welt“ aus dem Jahre 2014, der schon damals eine dunkle Ahnung aufsteigen ließ.

Wirtschaft

OECD-Prognose Deutschland droht soziale Ungleichheit wie den USA

Von Tobias Kaiser | Veröffentlicht am 02.07.2014 |Die Welt

Die Einkommensspanne zwischen Gering- und Topverdienern wird laut OECD bis 2060 deutlich größer werden. Lesebeispiel: Hierzulande verdienten die zehn Prozent mit den höchsten Einkommen zuletzt mehr als dreimal soviel wie die untersten zehn Prozent der Verdiener. 2060 wird es fast fünfmal so viel sein.

Die OECD erwartet, dass die Kluft zwischen Viel- und Geringverdienern langfristig größer wird. In wenigen Jahrzehnten könnte Deutschland sogar so ungleich sein, wie es die USA heute sind. )

 

Soziale Ungerechtigkeit war letztlich schon immer der “beste“  Nährboden für Unruhen und Aufstände.

Die auf die derzeitige Bündnislage beruhende Außen und Sicherheitspolitik trägt ihren Teil zur Unsicherheit in Europa bei und lässt ein Vorkriegs ähnliches Bild aufkeimen.

 

All dies zeigt, das wir nicht Politikern, sondern Abenteurern das Heft in die Hand gegeben haben.

 

 

Das ist zunächst einmal wieder eine Meinung, meine Meinung !

 

Gruß Arminius

 

Bildquelle: https://lupocattivoblog.com/2015/10/24/steht-europa-bald-in-flammen/

2 Kommentare

  1. Das Zauberwort heißt KRIEGSINDEX!

    Gunnar Heinsohn – Kriegsindex – Unbewaffnete übernehmen Europa
    https://youtu.be/wY-KQ4XYD8c

    Die Masseneinwanderung erhöht den Kriegsindex Europas. Das Kanonenfutter wird importiert, da die Europäer aufgrund des Pillenknicks aus eigenem Fortpflanzungsantrieb nicht mehr selbst dafür sorgen können.

    Der Korporatismus/Faschismus will, muss einen erneuten Versuch der Eroberung der russischen Naturschätze wagen. Andernfalls wird Russland zu einer unumgänglichen Weltmacht.

    Der Versuch der wirtschaftlichen und politischen Isolation Russlands blieb bisher erfolglos. Es bleibt nur noch der militärische Angriff. Westeuropa ist das natürliche Aufmarschgebiet für einen Krieg gegen Russland. Alle anderen Grenzen Russland sind entweder durch natürliche Barrieren oder Pufferstaaten geschützt.

    Allerdings ist die Ostfront der EU nicht gerade Russlands Schwachpunkt. Umgekehrt stimmt es zu sagen, dass die Ostfront die butterweiche Seite Westeuropas ist, wenn Russland sich für einen präventiven Angriff entscheiden sollte.

    Daran werden auch die sog. islamistischen Söldner der NATO auch nichts ändern. Die Zeiten, wo in Russland ein muslimisch/christlicher Zwist erzeugt werden konnte, um das Land von innen zu zerbrechen sind längst vorbei. Die Menschen in Tschetschenien und Dagestan haben ihre Lehren gezogen und werden den salafistischen Mördern keinen Raum zu Entfaltung mehr einräumen.

    Kosovo – NATO bases and ISIS training camps side-by-side in the land Washington and Brussels tore from Christian Serbia to hand to Islamist terrorists
    BY NICK GRIFFIN / THURSDAY, 28 JULY 2016 / PUBLISHED IN EUROPE, WAHHABISM
    https://apfeurope.com/2016/07/kosovo-nato-bases-and-isis-training-camps-side-by-side-in-the-land-washington-and-brussels-tore-from-christian-serbia-to-hand-to-islamist-terrorists/

    Russland ist dabei einen Vasallen nach dem anderen aus dem Geflecht des Imperiums rauszupicken. Die Republik Türkei kann aus geostrategischen, vertraglichen und wirtschaftlichen Gründen auf die Kooperation mit Russland gar nicht verzichten. Saudi Arabien hat seine faktische Unterwerfungserklärung beim letzen Besuch in Moskau abgegeben.

    GAME OVER für das imperiale Zentrum und seine Vasallen.

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