Das Vita System: Die Alternative zur Alternative?!

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Der Chemiker Walter Dürsch plädierte in den 1990er Jahren für ein neues Krankheitsbild, das er sarkastisch als Dogmosen bezeichnete. Diese seien „durch medizinische Dogmen unterhaltene Krankheiten, die am meisten der Volksgesundheit schaden“. Nach intensivem Studium der Herzinfarktbehandlung war er der Meinung, dass Patienten durch Irrlehren einer wirksamen Therapie beraubt würden.

Dogmen behindern den therapeutischen Erfolg, wie man am Beispiel der chronischen und Zivilisationserkrankungen unschwer sieht. Sie bestimmen, was sein kann und was sein darf, und sind überaus veränderungsresistent. Dogmen definieren die akzeptablen Annahmen des therapeutischen Handelns. Abweichende Positionen gelten nach religiösem Vorbild als Häresie.

Tatsächlich nehmen viele wissenschaftliche Disziplinen religiösen Charakter an. Es gibt sog. Monte-Carlo-Simulationen (ein bestimmter Typus statistischer Verfahren), die zeigen, dass zwei völlig konträre Hypothesen „bewiesen“ werden können, wenn man die sonst gleichen Eingangsvariablen geschickt selektiert. Es ist auch bekannt, dass etwa 60-70% aller veröffentlichen klinischen Studien mit großer Wahrscheinlichkeit falsch sind. Was als wissenschaftlich richtig oder falsch gilt, ist also eine Frage derGlaubensüberzeugung.

Damit sind wir beim Thema EMF. Zwei antagonistische Lager liefern sich den Meinungsstreit: die „Beschwichtiger“ (Orthodoxie) und die „Alternativen“. Das Mainstream-Dogma relativiert und verharmlost die Gefahr. Die Kontrahenten warnen vor einem unkontrollierten Experiment mit irreversiblen Folgen. Wissenschaftliche Beweise führen beide an, die jeweils andere Position wird relativiert. Doch bei genauer Betrachtung sind auch die “Alternativen” erstaunlich intolerant und verrennen sich in Dogmen. Das dritte Lager der „Unorthodoxen“ behauptet nämlich, dass man EMF-produzierende Geräte zum Wohle der Menschen nutzen könne.

Wenn das kein klassischer Fall von Häresie ist!

Informationsmedizinisch ist das heute aber tatsächlich möglich, auch wenn es nach Science Fiction klingt. Provokant kann man sogar formulieren, dass z.B. das Handy zum Heilgerät gemacht werden kann, indem man elektromagnetischen Frequenzen des Mobilfunks als Träger für gesundheitsfördernde Frequenzen nutzt.

Wie das geht und was für Effekte man dabei erzielt, wurde n einer Sendung der Gesundheitslounge vor kurzem näher beleuchtet.

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