Corona und Globalisierung: Ein Kommentar

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Nun sehen wir am Thema „Corona“ zunächst erst einmal zwei herausstechende und auch miteinander verwobene Probleme, die direkt mit der Globalisierung verbunden sind und ohne die sie als Problem so nicht vorhanden wären.

Durch die offenen Grenzen fehlt zunächst einmal die Möglichkeit eine weltweite Pandemie zu verhindern. Außerdem sind die vielfach nach China ausgelagerten Produktionsstätten nun ein Problem in der allgemeinen Medikamentenversorgung.
Aber auch die Versorgungsketten als solches sind, nicht nur durch Auslagerung, sondern auch durch wachsende Abhängigkeiten vom Ausland, zunehmend gefährdet.
Mal ganz abgesehen davon, dass das Thema Zusammenhalt erst jetzt, durch die Fokussierung auf uns selbst, wieder wirklich zum Thema wird, sind eben auch die Abhängigkeiten in der Weltpolitik in einem Nationalstaat um einiges kleiner!

Innere und äußere Sicherheit sind aber eben genauso von einer verwurzelten Gemeinschaft geprägt. Genauso wie die wirtschaftliche und finanzpolitische Stärke eines produktiven Landes wie Deutschland nicht so massiv von der schwächelnden europäischen Staatengemeinschaft gefährdet wäre.
Unsere soziale Marktwirtschaft wurde durch die Globalisierung im Sinne des totalen Kapitalismus genauso zerlegt, wie auch viele einst starke Unternehmen ihr zum Opfer vielen oder in die Hände ausländischer Spekulanten vielen.

Im Gegensatz zu den Beteuerungen der Globalisierer wird die Vielfalt in einer Welt ohne Grenzen genauso schrumpfen, wie der Gemeinschaftssinn.
In der jetzigen Situation zeigt sich nicht nur, das Globalisierungsgegner wie Russland schneller bereit sind anderen Staaten zu helfen, sondern auch, dass sich viele Länder aus dem Selbstschutz heraus wieder auf die Stärken der Gemeinschaft von Nationalstaaten besinnen.
Das Beispiel Russland zeigt hier auch, dass man aus der inneren Stärke heraus eher bereit sein kann, sein Ego hinten an zu lassen.

L.G. Arminius

Bilfquelle: https://stockata.de/bild/0021611-plant-sonne-fotomontage-meer-erde.html

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