Sei es im Sport, im Fernsehen, am Strand oder in den warmen Sommermonaten, sobald Menschen sich entblößen, sieht man kaum nackte Haut, sondern im zunehmenden Ausmaß eine zum Teil flächendeckende Ansammlung an Tattoos, die selbst schon wie ein Kleidungsstück wirken.

Zwar macht der Anteil der Tätowierten hier in Europa gerade einmal 15% aus (USA 25%), aber gefühlt sind es doch wesentlich mehr. Gerade Jugendliche scheinen es als Mode oder Mutprobe zu sehen, sich tätowieren zu lassen. Von den Motiven ganz zu schweigen, denn meist sind derart viele Tätowierungen auf der Haut, dass man kein einzelnes Motiv mehr sieht, nur noch eine gesamt befüllte Fläche. Was es energetisch bewirkt, wenn dann noch negative, schaurige Gestalten in die Haut eingearbeitet sind, darauf möchte ich jetzt gar nicht eingehen. Das kann jeder für sich bestimmt selbst fühlen. Eines ist aber fix:

Wir befinden uns mit dem Tätowieren unbeabsichtigt mitten in einem langfristigen Feldversuch mit ungewissem Ausgang!

Niemand kennt noch die Folgeschäden, doch was jetzt schon erkannt wird, sind erste negative Auswirkungen, wie chronische Infektionen, bleibende Schwellungen, Allergien, chronische Verspannungen etc. Von Experten werden noch eine Reihe anderer Auswirkungen befürchtet, wie z.B. eine massive Hepathits C-Welle zwischen 2020 und 2030.

Was immer die Auswirkungen dann tatsächlich sein werden, die Fakten sind klar:

Tätowieren ist eine invasive Methode, das heißt, Fremdstoffe werden direkt und nicht über von der Natur geschaffene Wege in den Körper eingebracht. Das, was wir zum Teil an Impfungen kritisieren, tun wir uns hier aus freien Stücken selbst an!

Was Tätowieren mit Impfungen noch gemein hat, ist nicht bloß die Methode, dass Chemikalien ohne Abwehrmöglichkeiten in die Tiefe gerammt werden, sondern umfasst auch die Inhaltstoffe, die da wie dort Schwermetalle enthalten. Dass sie zudem vielfach als krebserregend und Allergene eingestuft werden, ist fast schon müßig zu erwähnen. Auch ein Ausweichen auf alternative Stoffe ist nur bedingt tauglich und bringt einen möglicherweise vom Regen in die Traufe. So geht der Trend weg von anorganischen Pigmenten hin zu organischen Stoffen, was nichts anderes bedeutet, als dass es sich um Kohlenstoffverbindungen handelt, die besonders giftig sind.

Da Tattoos je nach Motiv (Name des Partners, Lieblingsband etc.) und auch dem Altern der Haut (verzerrtes Bild durch schlaffe Haut) vielleicht irgendwann nicht mehr erwünscht sind, kommt der Moment, in dem man sich des Tattoos wieder entledigen möchte. Aber auch dieser Vorgang ist, wie das Einbringen der Farbe, eine große Belastung. Durch die Behandlung mit dem Laser können die Pigmente in hochtoxische Stoffe zerfallen. Ob hier neueren Entwicklungen, wo Pigmente, die mit der Zeit durch den Körper selbst zersetzt werden und entsprechend verblassen, um dann ganz zu verschwinden, die gesündere Lösung darstellen, sei einmal dahingestellt.

Die Funktion unserer Haut:

Die Haut ist gesamt gesehen mit einer Fläche von rund 2 m² und einem Gewicht von bis zu 20 kg überhaupt das größte Organ des Menschen. Sie besteht aus 3 Schichten: die Epidermis (Oberhaut), die Dermis (Lederhaut) und die Subcutis (Unterhaut).

Die Haut schützt uns vor äußeren Einflüssen, wie Verletzungen, Schädlingen, Kälte, Wärme und UV-Strahlung.

Sie ist unser wichtigstes Kontaktorgan und leitet durch Millionen von Rezeptoren bestimmte Reize weiter, wie Druck, Berührung, Schmerz, Temperatur etc., wodurch wir unsere Umwelt wahrnehmen können.

Als Stoffwechselorgan findet in der Haut auch ein reger Austausch verschiedenster Stoffe, in allen Aggregatzuständen, statt, z.B. die Aufnahme von Vitamin D durch das Sonnenlicht, die Hautatmung, Flüssigkeitsaufnahme über die Haut etc. In die andere Richtung gibt die Haut auch Abfallprodukte des Stoffwechsels wieder ab, wie z.B. Schweiß. Wahrscheinlich sind selbst die klassischen Hauterkrankungen ein Versuch des Körpers, sich von Abfall- und Giftstoffen zu entledigen, entweder weil diese in so großer Menge anfallen, dass die klassischen Ausscheidungsweg, wie z.B. die Nieren, überfordert sind und/oder diese bereits soweit geschädigt sind, dass sie die Entsorgung nur mehr in eingeschränktem Maße bewerkstelligen können.

(Quelle: Mag. Dieter Zapletal, Verein Natürlich Leben)

Alles Liebe

Andrea Viertl

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