Raus aus der Utopie-Ecke! Dank Mainstream-TV?

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Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie ein so durchweg positiver Fernsehbericht dann doch in den letzten paar Sekunden noch seinen Twist hin zur Skepsis und Negativität findet. Aber schaut zunächst selbst:

Immer noch wird die Finanzierbarkeit in den Vordergrund der Debatte gehoben. Warum? Und passender Weise liefert der Moderator mit seiner Frage „Ist es gerecht, dass wohlhabende Menschen es auch erhalten?“ schon einen Teilaspekt der Finanzierung.

1. JA es ist gerecht, dass JEDER Mensch ein identisches Grundeinkommen erhält. Ungerechtigkeiten werden erst dann entstehen, wenn man hier differenziert und kategorisiert.

2. Wohlhabende/Reiche Menschen bilden durch entsprechend hohe Besteuerung einen wesentlichen Teil der Finanzierung des #BGE. So gesehen bekommen sie das Grundeinkommen obligatorisch, nachdem sie auf der anderen Seite bereits einen hohen Solidarbeitrag geleistet haben. Man bedenke: Finanzieller Wohlstand besteht nicht garantiert ein Leben lang. Schwere Krankheit, Insolvenz oder andere Gründe können den Millionär auch ganz schnell wieder zum mittellosen Menschen machen. Nicht zuletzt unter diesem Aspekt ist es also auch für heute „reiche“ Menschen interessant und sinnvoll, in eine langfristige (Grund-)Absicherung zu investieren.

Macht Euch Euer eigenes Bild und denkt bitte dran:
Am 24.09. ist „BGE“ (Bündnis Grundeinkommen) deutschlandweit mit der Zweit-Stimme wählbar.

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