Die Freiheit NEIN zu sagen!

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copyright: pixabay.com
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Zeitarbeit, Kurzarbeit, Mini-Job und Aufstocker. So werden die Arbeitslosenzahlen geschönt und Statistiken gefälscht. Viele Menschen werden genötigt, sich unwürdiger Erwerbsarbeit zu unterwerfen und selbst wenn sie sich dort bemühen, winkt zum Vertragsende statt Festanstellung doch eher die Kündigung. Der Arbeitgeber kann dann nämlich den nächsten Menschen mit Hoffnungen für einen gewissen Zeitraum auspressen und genießt weiterhin alle Vorteile günstiger Arbeitskräfte. Auf der Arbeitnehmer-Seite bleiben Menschen mit zerstörten Hoffnungen und finanziellen Sorgen zurück.

Ein sicheres, monatliches durch den Staat gewährleistetes Grundeinkommen für alle Menschen, würde die Freiheit bringen NEIN zu sagen. NEIN zu unwürdiger Erwerbsarbeit und/oder zu Niedriglöhnen. Gerade Jobs die wir heute als „unangenehm“ bezeichnen müssten doppelt oder dreifach so hoch entlohnt werden wie beispielsweise „saubere“ Bürotätigkeiten. Und gleichermaßen müsste sich das gesellschaftliche Ansehen für Menschen erhöhen, die diese unliebsamen Jobs für andere erledigen.

Auch wenn die Einführung und Bereitstellung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) vermutlich noch einige Zeit auf sich warten lassen wird, möchte ich dennoch heute schon dazu aufrufen NEIN zu sagen. Liebe Leute, lasst Euch bitte nicht ausbeuten oder verarschen. Definiert Euren Wert als Mensch und den Wert Eurer Arbeitskraft neu und setzt ihn utopisch hoch an. Geht selbstbewusst zu Ämtern und zu Vorstellungsgesprächen und verzichtet auf Angebote, die Euren definierten Wert stark unterschreiten.

Und fordert gemeinschaftlich und laut ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein.

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