Der Funke Wahrheit: „Ich sag nur, dass der Krieg falsch ist!“

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Der Funke Wahrheit: „Ich sag nur, dass der Krieg falsch ist!“

Wie heißt es so schön: „Bilder sagen mehr als tausend Worte“. In der Family Guy Folge “Der verlorene Sohn“ kehrt der totgeglaubte Sohn von Joe Swanson, einem Polizisten im Rollstuhl, zurück, und hat erklärt, warum er seinen Tod vortäuschen musste – und dass das Gesetz nicht immer richtige Entscheidungen trifft – sowie warum Fahnenflucht in seinem Fall sogar das Richtige war. Es geht um den Irak-Krieg, der sich später offiziell als illegale Militärintervention ohne UNO-Mandat herausstellte.

Auch wenn es nur eine harmlose Folge einer makaberen Serie ist, sind die Macher in dieser Folge ausnahmsweise besonders tief ins Menschliche gegangen. Kevin, von dem alle glaubten, er sei im Irak gefallen, erklärt nicht nur, dass der Krieg im Irak illegal war, sondern dass das, was getan wird, schrecklich ist. Es sind nicht nur einfach leblose Gegenstände, die weggebombt und beschossen werden – es sind großteils unschuldige Menschen und Kinder, die durch den Einsatz und das Handeln der USA kaltblütig umgebracht werden.

Zudem soll diese Family Guy Folge vor Augen führen, wie falsch die Menschen informiert worden sind. Kevin musste auf die Frage, ob die Iraker mit 9/11 (11. September) davon kommen sollen, erklären, dass der Irak eben nichts mit dem 11. September zu tun hat – und durch diese Anschläge auch nicht einfach weitere illegale Morde (1 Million Tote) im Irak gerechtfertigt werden dürfen.

Der Vater, Joe Swanson, versuchte die Thesen seines Sohnes auszureden, er habe zu gehorchen, wie es sich im Militär gehört, und seinen Einsatz zum Wohle des Landes zu Ende zu führen. Kevin machte seinem Vater daraufhin klar, dass geschichtliche Ereignisse  beweisen, wenn es ums Töten geht, Befehle befolgen im Krieg immer falsch ist.

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